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Hyundai ruft 76.000 Autos zurück

09.08.2013 | 09:57 Uhr |

Der südkoreanische Auto-Hersteller Hyundai ruft rund 76.000 Fahrzeuge in die Werkstätten. Weil sich die Handbremse unter Umständen nicht mehr lösen lässt.

Zwar sind moderne Autos mit Elektronik vollgestopft, die oft auch zu ernsten Problemen führt und Rückrufe erfordert (wie zuletzt öfters in Zusammenhang mit Airbag- und Lenkungs-Problemen). Und auch so manches Motor-Problem kann nur durch ein Software-Update behoben werden (wie vor kurzem beim Opel Insignia). Doch der Grund für den aktuellsten Rückruf ist diesmal nicht im Bereich der Elektronik zu suchen. Betroffen sind aber immerhin rund 76.000 Fahrzeuge.
 
Hyundai hat festgestellt, dass es bei einzelnen Fahrzeugen vorkommen kann, dass sich die Handbremse nicht mehr komplett löst. Ursache hierfür kann Korrosion an der Umlenkwelle für die Handbremse sein. Hyundai hat deshalb einen Rückruf für die betroffenen Fahrzeuge gestartet (Aktionscode 20CC09 für den ix20 und Aktionscode 21C035 für i30 und Veloster).
 
Um Folgeschäden an der Hinterradbremse zu vermeiden, wird das Abdeckblech an der Umlenkwelle des Handbremshebels überprüft und gegebenenfalls erneuert.
 
Von dem Rückruf sind ix20 (JC; Fahrzeuge vom Produktionsstart bis 3.04.2012), i30 (GDe; vom Produktionsstart bis 29.02.2012) und Veloster (FS; Wagen, die vom Produktionsstart bis zum 28.02.2012 produziert wurden) betroffen. Und zwar ausschließlich Fahrzeuge mit Schaltgetriebe.
 
In Deutschland  handelt es sich um folgende Stückzahlen (in Klammern stehen die in ganz Europa betroffenen Fahrzeuge):
 
ix20: 11.015 (63.505)
i30: 2.691 (12.054)
Veloster: 1.534 (6.086)
 
Das Kraftfahrt-Bundesamt ermittelt die Halter und überwacht den Rückruf.
 
Der Werkstattaufenthalt liegt zwischen 0,6 Stunden (Instandsetzung der Bremssättel) und einer Stunde (Erneuern der Bremssättel). Die Aktion führt nach dem derzeitigem Kenntnisstand zu keiner Änderung des Wartungsplans für die betroffenen Baureihen.
 
In jedem Fahrzeug, in dem die Reparatur vorgenommen wurde, wird ein entsprechender Eintrag im Serviceheft vorgenommen. Außerdem gibt es einen Vermerk im HMD-Garantiesystem.

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