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Hyper-Threading Technologie bei AMDs-Hammer?

22.11.2002 | 13:56 Uhr |

AMDs 32-/64-Bit-Hybrid-CPU für Desktop-PCs soll erst Mitte 2003 in die Läden kommen. Warum die CPU erst so spät erscheinen soll, gibt seit geraumer Zeit Anlass für Spekulationen. Mit zu den Vermutungen gehört, dass AMD dem Prozessor Hyper-Threading spendieren will und wegen noch andauernden Lizenzverhandlungen zögert. Bei Hyper-Threading handelt es sich um eine Technik die Intel mit dem Pentium 4 3.06 GHz eingeführt hat und im nächsten Jahr zu einem entscheidenden Merkmal für CPU-Käufe werden könnte. Diese Hypothese wurde jetzt beinahe bestätigt.

AMDs 32-/64-Bit-Hybrid-CPU für Desktop-PCs soll erst Mitte 2003 in die Läden kommen. Warum die CPU erst so spät erscheinen soll, gibt seit geraumer Zeit Anlass für Spekulationen. Mit zu den Vermutungen gehört, dass AMD dem Prozessor Hyper-Threading spendieren will und wegen noch fehlender Lizenzabkommen zögert. Bei Hyper-Threading handelt es sich um eine Technik die Intel mit dem Pentium 4 3.06 GHz eingeführt hat (wir berichteten) und im nächsten Jahr zu einem entscheidenden Merkmal für CPU-Käufe werden könnte. Diese Hypothese wurde jetzt beinahe bestätigt. Die englischsprachige Site Amdboard.com hatte einen Screenshot von der Comdex genauer unter die Lupe genommen.

Features des GA-K800A von Gigabyte (Quelle: www.amdboard.com)

Die Technologie-Site Anandtech.com - die Orginalquelle für den Screenshot - indes gab Entwarnung und wies in einer Bemerkung darauf hin, dass es sich um einen Fehler seitens Gigabyte gehandelt habe.

Was stimmt denn nun? Anlass für PC-WELT bei AMD nachzuhaken. Von der Chip-Schmiede kam auch prompt eine Erklärung: Demnach handelt es sich um einen Druckfehler und eigentlich müsste Hypertransport-Technologie dastehen.

Bei dieser Erklärung beließ es das Unternehmen aber nicht bewenden und verriet uns folgendes:

* AMD kann sich demnach vorstellen, beim nächsten Hammer-Kern Hyper-Threading zu integrieren, wenn es der Markt denn so wünscht. Die Lizenz würde AMD von Intel schon bekommen und technisch wäre es ohne größere Probleme machbar.

* Weitaus wahrscheinlicher sei aber diese Lösung: Zwei CPU-Kerne in eine "Verpackung" - also auf Pins und Keramikgehäuse - zu packen. Das wäre dann eine echte Zwei-Prozessor-Lösung und nicht wie bei Intel nur eine virtuelle.

Wie das Ganze aussehen könnte, zeigt ihnen unsere Fotomontage

AMD lüftet Geheimnis: Neue CPU heißt "AMD Athlon 64" (PC-WELT Online, 20.11.2002)

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