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Hybridkarte für zukunftssicheres TV

29.04.2005 | 11:43 Uhr |

Mit einer Kombi-Lösung für analoges und digitales terrestrisches Fernsehen will Hauppauge PC-Benutzer anlocken, die ihren Rechenknecht auch als Glotze einsetzen.

Digitales terrestrisches Fernsehen kommt in immer mehr Regionen Deutschlands – München zum Beispiel ist Ende Mai an der Reihe. Doch was soll der PC-Besitzer machen, der jetzt den Kauf einer TV-Karte plant und derzeit noch klassisches analoges TV empfängt? Eine Karte für analoges und digitales Fernsehen (DVB-T) ist die Lösung. Hauppauge bringt eine solch zukunftssichere Hybridkarte in zirka zwei Wochen auf den Markt.

HVR 1100 ist der Name der Karte, das "H" steht für Hybrid. Mit der HVR 1100 lässt sich wie gehabt analoges Fernsehen via Antenne empfangen und im MPEG-Format aufzeichnen. Allerdings steht für das Umwandeln in das digitale Videoformat nur ein softwarebasierter Encoder zur Verfügung.

Sobald in Ihrem Empfangsgebiet von analogem TV auf DVB-T umgeschaltet wird, stellen Sie einfach einen Schalter in der mitgelieferten WinTV-Software um. Schon beginnt für Sie die digitale Fernsehzukunft. Eine Neukonfiguration der Software ist also nicht erforderlich, wie uns Hauppauge bestätigte. Mit der HVR 1100 können Sie übrigens nicht nur digitales terrestrisches Fernsehen, sondern auch digitales Radio in Stereoqualität empfangen.

Auch das Fernsehen via DVB-T können Sie auf Festplatte aufzeichnen. Da die Eingangssignale ohnehin schon digital vorliegen, ist dafür kein eigener Hardware-Encoder erforderlich.

Übrigens : Selbst wenn Sie mit der HVR 1100 DVB-T-Fernsehen empfangen, ist der auf der Karte integrierte Chip für das analoge TV keineswegs überflüssig. Sie können damit zum Beispiel analoges Videomaterial wie VHS-Kassetten digitalisieren.

Die HVR 1100 soll in zirka zwei Wochen auf den Markt kommen und um die 99 Euro kosten.

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