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Hotspot fast am Nordpol

15.04.2005 | 16:08 Uhr |

Ob sich die Eisbären darüber gefreut haben? 130 Kilometer vom Nordpol entfernt bauten Intel-Mitarbeiter nämlich einen Hotpsot auf.

WLAN für die Eisbären. Zwei Mitarbeiter der russischen Niederlassung von Intel hatten 130 Kilometer vom Nordpol entfernt einen Hotspot eingerichtet. Der arktische WLAN-Zugangspunkt war als Proof-of-concept im Barneo-Eiscamp untergebracht, einem bei sicherem Eis von Wissenschaftlern und Rettungsmannschaften genutzten Zeltlager, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet.

Für die Computerausrüstung sind die Bedingungen dort allerdings sehr unwirtlich - die Lufttemperatur steigt selten über die Marke von minus 30 Grad. Dadurch gibt es in den Wohnzelten viel Kondensation, außerdem halten Akkus bei großer Kälte nicht lange durch.

Der Access Point stand in der Zentrale der Zeltstadt. Die Intel-Männer stellten mit vier Notebooks eine Verbindung zum Netz her. Die Internet-Anbindung übernahm ein außen aufgestellter Rechner mit einem Satelliten-Telefon. Inzwischen ist der Hotspot schon wieder abgebaut, er sollte lediglich die Möglichkeit aufzeigen, auch unter extremen Bedingungen überall eine drahtlose Internet-Verbindung einzurichten. Ein Centrino-Notebook wurde für die Besatzung der Treibeis-Station "North Pole 33" zurückgelassen, die in Kürze ihre eigenes WLAN einrichten will.

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