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Homepage-Betreiber müssen auf Lizenzen und Urheberrecht achten

Auch eine nicht gewerbliche Homepage sollte nur mit lizenzierter Software erstellt werden. Anderenfalls riskieren Betreiber zivil- oder strafrechtliche Folgen. Darauf weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hin.

Homepagebetreiber müssen nicht nur genau auf das Urheberrecht, sondern auch auf Softwarelizenzen achten. Wer seine Website mit einem raubkopierten Programm erstellt hat, für das er keine Benutzerlizenz hält, riskiert zivil- oder strafrechtliche Folgen. Darauf weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hin. Dies gelte auch, wenn die Seite nicht gewerblich genutzt wird.

Darüber hinaus dürfen den Angaben zufolge ohne - am besten schriftliche - Genehmigung weder fremde Bilder und Texte noch Filme oder Musik auf die eigene Seite gestellt werden. Dies gilt ebenso für Darstellungen wissenschaftlich-technischer Art wie Stadtpläne oder Konstruktionszeichnungen. Auch geschützte Marken und deren Logos dürfen nicht einfach ins Netz gestellt werden. Generell sollten Seitenbetreiber ein Impressum einrichten - besonders wenn eine "Gewinnerzielungsabsicht" besteht.

Für Verlinkungen kann laut BSI unter Umständen eine rechtliche Verantwortung bestehen. Da Art und Umfang dieser Haftung rechtlich sehr umstritten sei, sollten verlinkte Seiten in regelmäßigen Abständen besucht werden. So stelle der Homepagebetreiber sicher, dass sich - immer noch - zulässige Inhalte auf den verlinkten Seiten befinden.

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