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Homebanking mit eigener Unterschrift statt PIN und TAN?

Wissenschaftler der TU Darmstadt arbeiten daran, das beim Homebanking übliche Sicherheitsverfahren mit PIN und TAN durch die Unterschrift des Kunden zu ersetzen.

Im E-Finance Lab Frankfurt wurde dazu mit der Böblinger Firma Softpro bereits ein voll funktionsfähiger Prototyp realisiert. Softpro steuert das Software-Entwicklungs-Kit "Signware" bei, über das die Unterschrift auf einem Tablet PC oder mittels Grafiktablett digitalisiert wird. Dies berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche .

Dabei werden neben statischen Bildmerkmalen auch dynamische wie die Schreibgeschwindigkeit oder der auf den Stift ausgeübte Druck erfasst. Dies berücksichtige auch natürliche Schwankungen in der Ausprägung einer Unterschrift.

Erste Tests mit Kunden hätten die hohe Akzeptanz der Lösung bereits bestätigt, berichten die Forscher. Nun solle der Prototyp in einem nächsten Schritt mit verschiedenen Kreditinstituten auf seine Alltagstauglichkeit im Bankgeschäft getestet werden.

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