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Home Office ist gefährlich für Unternehmen

06.11.2014 | 13:58 Uhr |

Wer im Home Office für seine Firma arbeitet, gefährdet mitunter erheblich die Unternehmenssicherheit. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie.

Sie arbeiten gelegentlich von zu Hause aus für Ihre Firma? Dann sind Sie ein potenzielles Sicherheits-Risiko. Das behauptet zumindest das Speicher- und Sicherheits-Unternehmen Imation. Denn wenn Arbeitnehmer von zu Hause aus für ihr Unternehmen arbeiten, verstoßen sie oft gegen viele grundlegende Sicherheitsvorschriften.

Private Rechner für das Home Office verwenden

Ein typisches Problem besteht zum Beispiel darin, dass die Home-Office-Arbeiter nicht von eigens von ihren Unternehmen zur Verfügung gestellten Rechnern arbeiten. Sondern ihre privaten Desktop-PCs, Notebooks und Tablets für die berufliche Tätigkeit verwenden. Und munter vertrauliche Dateien zwischen ihren privaten Geräten und den Firmen-Rechnern hin- und herschieben.

Unter den privaten Geräten, die auch für berufliche Zwecke genutzt werden, dominiert ganz klar das Notebook. Rund die Hälfte der Befragten erklärte, dass sie lieber ihr eigenes Notebook als ein Firmen-Gerät für das Home Office verwenden würden. Ein Viertel der Befragten erklärte wiederum, dass sie im Home Office ihren eigenen Desktop-PC verwenden würden anstelle eines Firmen-Rechenknechtes. 19 Prozent verwenden ihr eigenes Smartphone für Firmenzwecke und 15 Prozent ihr eigenes Tablet, um Arbeiten für die Firma zu erledigen.

Datentransfer

Für den Datentransfer zwischen Firma und Home Office verwenden über 50 Prozent ein Notebook, 45 Prozent einen USB-Stick und 31 Prozent ein Smartphone oder ein Tablet. Wenn Cloud-Dienste für den Datenaustausch verwendet werden, nutzen nur 28 Prozent einen Cloud-Dienst, den ihr Unternehmen dafür ausgesucht beziehungsweise bereitgestellt hat. Und ebenfalls nur 28 Prozent der Arbeitnehmer verbinden sich über eine sichere VPN-Verbindung mit dem Unternehmensnetzwerk.

Datenverschlüsselung

44 Prozent der Befragten erklärten, dass Sie die Unternehmensdateien außerhalb ihres Büros nicht verschlüsseln würden. 15 Prozent nutzen aber immerhin biometrische Zugangsverfahren für ihre Geräte – also beispielsweise Fingerabdrucksensoren. Und immerhin 75 Prozent benutzen Passwörter als Zugangsschutz.

Basis der Untersuchung

Imation befragte für die Untersuchung jeweils 500 Arbeitnehmer aus Großbritannien und aus Deutschland, insgesamt also 1000 Angestellte.

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