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Nokia und Intel erforschen die Mobilfunk-Zukunft

25.08.2010 | 11:25 Uhr |

Intel, Nokia und die Universität von Oulu in Finnland haben gestern das Intel und Nokia Joint Innovation Center eröffnet.

Das jüngste Mitglied der Intel Labs Europe ist auf dem Uni-Campus angesiedelt und beschäftigt 24 Forscher und Entwickler.

Die Arbeit am neuen Forschungszentrum zielt darauf, neue Anwendungen und Möglichkeiten für mobile Geräte zu entwerfen und zu untersuchen. Genannt wird hier beispielsweise die Entwicklung von intuitiven 3D-Benutzeroberflächen, die mit der Grafik von modernen Computerspielen und Filmen vergleichbar sein soll. Intel geht sogar noch einen Schritt weiter in die Mobilfunk-Zukunft und spricht in seiner Pressemitteilung von Technologien, die es ermöglichen sollen, "ein 3D-Hologramm des jeweiligen Gesprächspartners auf dem Display des mobilen Gerätes zu generieren." Das kennt man bisher nur aus Science-Fiction-Filmen.

Das neue Labor ist gänzlich auf MeeGo ausgerichtet. Die Plattform biete die größte Flexibilität bei der Entwicklung von 3D-Szenarien für mobile Geräte, heißt es zur Begründung. MeeGo ist ein neues Linux-System, das aus der Verschmelzung von Intels Moblin und Nokias Maemo herbvorgegangen ist.

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