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Hollywood-Studios reichen Klage gegen Kim Dotcom ein

09.04.2014 | 05:34 Uhr |

Über zwei Jahre nach der Schließung von Megaupload, wird der Betreiber des Filesharing-Dienstes nun von sechs Hollywood-Studios verklagt.

Twentieth Century Fox, Paramount, Disney, Columbia, Universal und Warner Bros. haben in dieser Woche Klage gegen den deutschstämmigen Internet-Millionär Kim Dotcom Schmitz eingereicht. Wie aus dem Papier ( PDF ) hervorgeht, werfen die sechs großen Studios Megaupload und damit Schmitz Urheberrechtsverletzungen im großen Stil vor. Schmitz soll nicht nur von der Verbreitung von entsprechenden Inhalten auf Megaupload gewusst, sondern sie auch gefördert haben. Mit Premium-Mitgliedschaften soll er sich die Taschen mit geschätzten 150 Millionen US-Dollar gefüllt haben.

Kim Schmitz nimmt die neue Klage mit Humor. Über den Kurznachrichtendienst Twitter kommentiert er: „20th Century Fox, Disney, Warner, Universal, Columbia, Paramount, heute gibt es keinen Filmabend ;)“.

Kim Dotcom gründet Internet-Partei

Die Filesharing-Plattform Megaupload wurde bereits Anfang 2012 wegen massiver Copyright-Verletzungen geschlossen. Damals begann das US-Justizministerium mit seinen Ermittlungen, in deren Folge die Plattform dicht gemacht wurde. Kim Dotcom lebt derzeit in Neuseeland, wo der pfundige Geschäftsmann vorerst vor den US-Behörden sicher zu sein scheint. Diese forderten bereits 2012 die Auslieferung von Schmitz. Vor den neuseeländischen Gerichten beißen sie mit diesem Anliegen jedoch auf Granit.

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