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Hohe Haftstrafe für Videospielpirat

16.02.2004 | 12:36 Uhr |

Der mutmaßliche Kopf der berühmt-berüchtigten Warez-Gruppe "Razor 1911" ist in Kalifornien zu 50 Monaten Haft verurteilt worden. Daneben muss Sean Michael Breen Schadenersatz an seinen ehemaligen Arbeitgeber Cisco zahlen.

Der mutmaßliche Kopf der berühmt-berüchtigten Warez-Gruppe "Razor 1911" ist in Kalifornien zu 50 Monaten Haft verurteilt worden. Dies berichtet die US-Site " Gameindustry.biz ". Daneben muss Sean Michael Breen für entwendete Netzwerkkomponenten Schadenersatz in Höhe von 700.000 Dollar an seinen ehemaligen Arbeitgeber Cisco zahlen.

Bei "Razor 1911" handelte es sich um eine im großen Stil per Internet organisierte Gruppe, die mit anderen Warez-Vereinigungen um die erste Veröffentlichung lauffähiger geknackter Versionen neuer Spiele konkurrierte. Zerschlagen wurde diese und andere Gruppen nach einer 14-monatigen Undercover-Aktion der US-Zoll-Behörde.

33 Monate Haft für Raubkopierer (PC-WELT Online, 22.08.2002)

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