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Höllenmaschine 6 mit sechs 6-Terabyte-Festplatten

15.10.2014 | 10:30 Uhr |

Der Massenspeicher in den Höllenmaschinen muss jedes Jahr wachsen - schließlich wollen wir die teuflisch hohen Erwartungen auch erfüllen. 2006 sind wir mit 2,8 Terabyte gestartet und die Kapazität ist inzwischen auf nunmehr 36 Terabyte geklettert - zusammen mit dem 24-Terabyte-NAS Western Digital My Cloud EX4 summiert sich der Massenspeicher der Höllenmaschine 6 sogar auf stolze 60 Terabyte.

Platz zum Speichern kann man nie genug haben. Doch sind 36 Terabyte nicht etwas übertrieben? Falsche Frage - bei der Höllenmaschine sowieso. Aber einerseits steht 4K auf dem Sprung. Oder denken Sie an Ihre Foto-, Musik- und Video-Sammlung oder die Spiele-Bibliothek auf Steam - tendenziell weniger wird's eher nicht. Und andererseits lässt sich Kapazität ja auch in Sicherheit investieren, zum Beispiel in einen gegen Datenverlust gewappneten Raid-1-Festplattenverbund. Also, wie schon eingangs erwähnt: Speicherplatz kann man nie genug haben. Und deswegen kleckern wir bei der Höllenmaschine 6 nicht herum, sondern bauen 6 Festplatten mit 6 Terabyte in die 6. Generation unseres Traumrechners. Da trifft es sich ganz ausgezeichnet, dass unser Gehäuse  Lian Li PC-D666 einen geräumigen Laufwerkskäftig mit 6 Hot-Swap-Schächte besitzt.

Video: Höllenmaschine 6 - 36 TB Speicherplatz für 1500 Euro

Update vom 15.10.2014: Auf vielfachen Leserwunsch haben wir die ursprünglich geplanten 3,5-Zoll-Laufwerke des Typs WD Digital Green durch das Modell Western Digital Red WD60EFRX 6TB ersetzt, das auch in unserem Höllen-NAS Western Digital My Cloud EX4 zum Einsatz kommt. Das Sextett ist mit einem Straßenpreis von insgesamt fast 1500 Euro  sogar einen "Tick" teurer als die System-Festplatte der Höllenmaschine 6, die PCI-Express-SSD  OCZ RevoDrive 350 960GB

Aber das Geld ist gut angelegt, denn so lassen sich schnell und bequem insgesamt 36 Terabyte Speicherplatz im laufenden Betrieb an- und abstöpseln oder auch mal unkompliziert von A nach B tragen. Sie können die Laufwerke aber auch mit Hilfe des auf der Höllen-Hauptplatine integrierten Raid-Controllers im Duo, Trio, Quartett, Quintett oder gar Sextett in einem Festplattenverbund betreiben.

Die 3,5-Zoll-Laufwerke von Western Digital laufen ohrenschonend mit circa 5400 Umdrehungen pro Minute. Ganz genau weiß man das bei den Festplatten, die mit der patentierten WD-Technik IntelliPower arbeiten, aber nie. Denn mit Hilfe dieser Technologie stimmt das Laufwerk die Faktoren Umdrehungsgeschwindigkeit, Übertragungsrate und Cachealgorithmen ganz individuell ab, um die bestmögliche Leistung bei optimaler Energieeffizienz zu erzielen. So kann die SATA-3-Festplatte von Western Digital Transferraten von über 170 MB/s erreichen, bei einem Maximalverbrauch von rund 5 Watt. Die Red-Modelle sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und für die anspruchsvolle Arbeit in Laufwerksverbunden optimiert.

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