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Höllenmaschine 6 Eingabegeräte (1) von Roccat

25.07.2014 | 16:10 Uhr |

Eine Tastatur mit mechanischen Switches und zwei Mikroprozessoren und eine Maus mit präzisen optischen Sensor: Gaming-Peripherie-Spezialist Roccat aus Hamburg stattet das Höllen-System der Höllenmaschine 6 mit seinen Top-Produkten aus, das auch den Ansprüchen von Profi-Gamern genügen dürfte.

Roccat hat uns ein feines Paket für das Höllen-System geschnürt, das nur aus den Flaggschiffen des Herstellers besteht: Der Tastatur „ Ryos MK Pro “ und der Maus „ Kone XTD Optical “. Das Mauspad „ Hiro “ rundet die Profi-Ausstattung ab. Denn die beste Rechenleistung hilft nichts, wenn die Eingabegeräte im Gefecht versagen!

Mechanische Tastatur Roccat Ryos MK Pro

Die Roccat Ryos MK Pro für unser Höllen-System ist mit mechanischen Cherry-MX-Schaltern ausgestattet und verspricht somit eine lange Lebensdauer und zuverlässige Eingaben. Zum Einsatz kommen die schwarzen Schaltermodule, die einen linearen Druck von rund 60 Gramm und einen Weg von zwei Millimetern für eine Aktivierung des Tastenanschlags benötigen. Ein versehentlicher Tastendruck löst also nicht sofort aus, was ideal für Gamer ist. Auch die stärkere Feder im Modul bringt die Taste schnell zurück in seine Ausgangsposition, was besonders bei einer mehrmaligen Betätigung positiv zum Tragen kommt. Die Tastenkappen selbst sind Laser-graviert und UV-beschichtet, um eine schnelle Abnutzung zu vermeiden.

Neben den herkömmlichen Tasten und Nummernblock verbaut Roccat ingesamt acht zusätzliche Makro-Tasten.
Vergrößern Neben den herkömmlichen Tasten und Nummernblock verbaut Roccat ingesamt acht zusätzliche Makro-Tasten.
© Roccat

Neben den mechanischen Schaltern bietet die Ryos MK Pro auch eine individuelle blaue Beleuchtung aller einzelnen Tasten. So lässt sich nicht nur die Intensität nach eigenen Wünschen regeln, sondern auch in verschiedenen Modi wie dem beliebten „Triggering“ oder dem Ausleuchten von einzelnen Tastenbereichen, wie zum Beispiel WASD. Hierfür steht sogar ein eigner 32-Bit-Mikroprozessor auf ARM-Basis zur Verfügung nebst 2 MB Flash-Speicher, der es ermöglicht, alle Anschläge in Echtzeit umzusetzen: Die Reaktionszeit beträgt lediglich 1 Millisekunde, die Abtastrate hohe 1000 Hertz.

Roccat Ryos MK Glow im PC-WELT-Test

Für die Tasteneingaben selbst steht noch einmal ein dezidierter Mikroprozessor bereit. Dank integriertem Anti-Ghosting und N-Key-Rollover verschluckt das Mechanik-Flaggschiff auch keine parallel ausgeführten Tastenanschläge, wie es oft bei Tastenkombinationen oder schnell ausgeführten Tippfolgen der Fall ist. Auch für selbst programmierte Makros ist Entfaltungsmöglichkeit gegeben, denn Roccat verbaut zusätzlich insgesamt 8 frei belegbare Tasten, wovon sich drei intuitiv mit dem Daumen bedienen lassen. Dank der Technik „Easy-Shift“ und der passenden Roccat-Maus lassen sich sogar alle Tasten noch einmal zusätzlich belegen.
Zur weiteren Ausstattung zählen zwei USB-2.0-Schnittstellen sowie zwei Audio-Buchsen. Die Oberfläche rund um die Tasten besteht aus einem mikro-gepunkteten Material, das zuverlässig Schmutz und Staub abweist. Hinzu kommt ein gesleevtes Kabel mit einer Länge von 1,8 Metern.

Auf der rechten Außenseite befinden sich zwei USB-2.0-Schnittstellen, an der linken die Audio-Buchsen.
Vergrößern Auf der rechten Außenseite befinden sich zwei USB-2.0-Schnittstellen, an der linken die Audio-Buchsen.
© Roccat

Optische Gaming-Maus Roccat Kone XTD Optical

Bei der Roccat Kone XTD Optical handelt es sich um eine limitierte Neuauflage der bereits 2012 erschienenen „ Kone XTD “,  dieses Mal aber mit einem präzisen optischen Sensor anstelle der Laser-Technik. Der optische „Pro-Optic (R5)“-Sensor löst mit bis zu 6400 DPI auf und ist mit der ADCU-Technik (Adjustable Distance Control Unit) ausgestattet, die es dem Nutzer erlaubt, selbständig die Lift-Off-Distanz im Treiber anzupassen. Und auch hier ist eine blitzschnelle Umsetzung Ihrer Bewegungen gewährleistet, dank 1000 Hertz Polling-Rate und einer Reaktionszeit von nur einer Millisekunde.

Das ergonomische Design der Roccat-Kone-Mäuse ist bei Gamern beliebt. Auch die Beleuchtungsmöglichkeiten sind vielfältig.
Vergrößern Das ergonomische Design der Roccat-Kone-Mäuse ist bei Gamern beliebt. Auch die Beleuchtungsmöglichkeiten sind vielfältig.
© Roccat

Am restlichen Funktionsumfang und am Design ändert sich freilich nur wenig: Nach wie vor sorgt ein 32-Bit-Prozessor auf Basis der ARM-Architektur für das Verarbeiten der Signale und das Darstellen der flexibel wählbaren Lichteffekte. Auch das Gewicht lässt sich mit den beigelegten Gewichten nach eigenem Geschmack verändern. Natürlich ist auch die hauseigene „Easy-Shift“-Technik an Bord und erlaubt eine Doppelbelegung jeder einzelnen der acht integrierten Maustasten – ein optimales Zusammenspiel zwischen Tastatur und Maus ist also gegeben. Auch hier ist das 1,8 Meter lange Kabel gesleevt und somit kaum anfällig für Kabelbrüche. Der interne Speicher beläuft sich auf 576 KB, um zahlreiche Profile darauf zu sichern.

Mauspad Roccat Hiro

Um alles abzurunden, darf es natürlich nicht an einem standesgemäßen Mauspad mangeln. Das Hiro besitzt eine vulkanisierte 3D-Silikon-Oberfläche, die die Maus fast ohne Widerstände und Geräusche gleiten lässt. Die spezielle Struktur erlaubt zudem höchste Präzision. Doch auch in Sachen Verarbeitung war Roccat nur das Beste gut genug: Die Ecken sind glatt abgerundet und durch eine starke Verbindung von Ober- und Unterseite fransen die Kanten auch nicht unschön aus. Hinzu kommt, dass die Oberfläche nicht nur rtuschfest auf dem Schreibtisch liegt, sondern auch noch wasserabweisend ist – ideal für die Reinigung. Mit einer Größe von 350 x 250 Millimetern dürfte das Mauspad weder zu groß, noch zu klein sein, und auch die Dicke von nur 2,5 Millimetern trägt nicht allzu sehr auf.

Das Roccat Hiro kostet rund 40 Euro: Grund dafür ist das aufwendige Verarbeitungsverfahren, die Oberfläche ist vulkanisiert.
Vergrößern Das Roccat Hiro kostet rund 40 Euro: Grund dafür ist das aufwendige Verarbeitungsverfahren, die Oberfläche ist vulkanisiert.
© Roccat

Peripherie für das Höllen-System im Wert von 300 Euro

Zusammen sind die drei Produkte schon rund 300 Euro wert: Die Ryos MK Pro kostet 169,99, die Kone XTD Optical 89,99 und das Hiro 39,99 Euro. Sie sehen, für die Höllenmaschine 6 gehen wir auch bei den Details keine Kompromisse ein und statten den Traumrechner mit hochwertigen Eingabegeräten aus.

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