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Höllenmaschine 6 - ECO-System mit AMD A10-7800

01.10.2014 | 08:08 Uhr |

Die hochintegrierte Accelerated Processing Unit AMD A10-7800 ist in Personialunion Auge, Herz und Hirn des ECO-Systems der Höllenmaschine 6. Wir stellen Ihnen die 45-Watt-APU mit vier Rechenkernen und Radeon-R7-Grafiklogik ausführlich vor.

Im Eco-System gewährleistet mit dem AMD A10-7800 maximal energieeffiziente Rechenleistung. Mit 2,4 Milliarden Schaltkreisen gehört die Accelerated Processing Unit (APU) zu den hochintegriertesten Chips der Halbleiterleiterindustrie. Die APU aus der Kaveri-Baureihe vereint in einem einzigen Chip Vierkern-Prozessor, mehrstufigen Pufferspeicher, Radeon-GNC-Grafiklogik, Datenleitungen für eine direkte Anbindung des Speichers und der Bildschirme per PCI-Express sowie moderne Peripherie-Controller wie SATA 3 und USB 3.0.

Der AMD A10-7800 läuft mit einem Basistakt von 3,5 GHz und kann im Turbo-Modus auf bis zu 3,9 GHz hochschalten. Die Sockel-FM2+-APU besitzt neben der ab Werk aktivierten 65-Watt-Hochleistungs-Stromversorgung auch noch einen 45-Watt-Eco-Modus, den wir selbstredend im ECO-System der Höllenmaschine 6 nutzen.

Die ECO-CPU der Höllenmaschine 6

Bereits in der APU integriert ist die 720 MHz schnelle Grafiklogik AMD Radeon R7 Graphics, die über 512 Shader-Einheiten verfügt. Die Shader basieren auf der modernen Graphics-Core-Next-Architektur, die beispielsweise DirectX-11.2 beherrscht. Der Grafikprozessor bringt unter anderem AMD-Techniken wie TrueAudio für einen realitätsgetreuen Raumklang sowie Eyefinity für den Anschluss von bis zu vier Monitoren gleichzeitig mit.

Die im 28 Nanometer-Verfahren produzierte AMD-APU integriert einen Zweikanal-Speichercontroller der Module des Typs DDR3-1066 bis DDR3-2133 unterstützt. Berechnungen puffert der AMD A10-7800 in einem 5 MB großen zweistufigen Pufferspeicher. An zusätzlichen Befehlssätzen beherrscht der Quad-Core ABM, AES, AMD64, AVX, BMI1, EVP, F16C, FMA3, FMA4, SSE4a, SSE4.1, SSE4.2, TBM, VT und XOP.

Die Kaveri-APU von AMD besitzt ein Dutzend "Compute-Cores".
Vergrößern Die Kaveri-APU von AMD besitzt ein Dutzend "Compute-Cores".
© AMD

Die Besonderheit des Kaveri ist seine heterogene Systemarchitektur (HSA), mit der AMD das Zusammenspiel zwischen Prozessor- und Grafikkernen ganz eng verzahnt, um die Recheneffizienz der APU deutlich zu steigern. Die entscheidende Rolle bei der HSA spielt der gemeinsame Speicherzugriff (Shared System Memory) der Prozessor- und Grafikeinheiten über einen kollektiven genutzten Adressraum (Heterogeneous Uniform Memory Access). So können alle Prozessor- und Grafikkerne jederzeit auf die berechneten und zwischengespeicherten Daten aller anderen Kerne zugreifen. Detaillierte Infos zur APU-Architektur finden Sie in unserem Beitrag AMD vs Intel - Moderne CPUs unter der Haube .

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