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Höllenmaschine 7 setzt auf fünf Samsung-SSDs für 4000 Euro

18.02.2016 | 09:14 Uhr |

Den Job der Systemfestplatte und des primären Massenspeichers übernehmen bei der Höllenmaschine 7 fünf SSDs von Samsung. Zusammen bringt das rund 4000 Euro schwere Quintett 8,5 Terabyte auf die Speicherwaage.

Den sekundären Massenspeicher mit insgesamt 60 Terabyte haben wir ja schon hier und dort vorgestellt. Kommen wir jetzt zur System-SSD und dem primären Massenspeicher der Höllenmaschine 7 . Als zentrales Speichermedium fürs Betriebssystem und häufig genutzte Programme fungiert die Samsung SSD 950 Pro . Die nur 2,4 Millimeter dünne Solid State Modul im Format M.2 2280 (80 x 22 mm) bietet dank der fortschrittlichen SSD-Schnittstelle Non-Volatile Memory Express ( NVMe ) das Tempo von ausgewachsenen Raid-0-Verbunden:

Mit einem Befehlsdurchsatz von bis zu 300.000 IOPS beim Lesen von 4K-Blöcken sowie bis zu 110.000 IOPS beim Schreiben stellt das NVMe-Modell so mache Enterprise-SSDs in den Schatten. Aber auch die Datenraten von bis zu 2500 MB/s beim sequenziellen Lesen und 1500 MB/s beim Schreiben fallen extrem hoch aus. Zum Vergleich: Damit ist die Samsung 950 Pro drei- bis fünfmal so schnell unterwegs wie die besten SATA-SSDs.

Bei der 950 Pro kombiniert Samsung den hauseigenen 8-Kanal-Controller UBX mit 3D-Flashspeicher und einem 512 MB großen Cache-Chip. Die Gesamtschreibleistung des Moduls liegt bei 400 Terabyte, die MTBF bei 1,5 Millionen Stunden. Die M.2-SSD schützt die gespeicherten Daten automatisch per 256-Bit-AES-Verschlüsselung oder per Verwaltungs-Software über den TCG-Standard Opal 2.0. Der Wert des 512-GB-Modells liegt bei rund 300 Euro.

Vier Samsung 850 Pro 2 TB bilden den primären Massenspeicher der Höllenmaschine 7.
Vergrößern Vier Samsung 850 Pro 2 TB bilden den primären Massenspeicher der Höllenmaschine 7.

Damit auf der 512 GB großen System-SSD nicht gleich der Platz ausgeht, spendiert Samsung der Höllenmaschine 7 noch vier SATA-3-SSDs des Typs Samsung 850 Pro 2 TB im Gesamtwert von schnuckligen 3400 Euro. In unserem Test war die 850 Pro nicht nur das bisher schnellste SATA-3-Modell, sondern bietet mit 2 Terabyte auch sehr viel Speicherplatz für eine 2,5-Zoll-SSD. 

Das Transfertempo der 850 Pro kann sequenziell bis zu 550 MB/s erreichen, der Befehlsdurchsatz liegt bei rund 100.000 IOPS. Doch damit geben wir uns natürlich nicht zufrieden, denn in der Höllenmaschine 7 ist das SSD-Quartett über einen Raid-Controller für maximales Tempo & maximale Datensicherheit zu einem Verbund im Raid 10 konfiguriert. Die Gesamtschreibleistung der Samsung 850 Pro beträgt 300 Terabyte und die MTBF 2 Millionen Stunden. Außergewöhnlich gut ist aber auch die lange Garantiezeit von 10 Jahren.

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