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Höhere digitale Film-Verkäufe durch Megaupload-Schließung?

09.03.2013 | 05:42 Uhr |

Die Schließung von Megaupload soll einer Studie zufolge für einen Zuwachs bei den Verkäufen legaler Film-Downloads verantwortlich sein.

Megaupload diente trotz anderslautender Beteuerungen von Gründer Kim Dotcom für viele Nutzer als Quelle für illegale Film-Downloads. Eine Studie der Initiative for Digital Entertainment Analytics will nun festgestellt haben, dass die Schließung des Anbieters zu einem Zuwachs an legalen Download- und Miet-Angeboten geführt hat. Im Zeitraum von 18 Wochen wurden zwei Studios beobachtet, die in 12 Ländern Filme anbieten.

Innerhalb dieses Zeitraums sei ein Anstieg von 6 bis 10 Prozent feststellbar gewesen, der direkt mit der Schließung von Megaupload in Verbindung stehen soll. Länder, in denen Megaupload stärker genutzt wurde, wurden in der Studie auch entsprechend anders bewertet. So sollen Änderungen in Spanien, Frankreich und Belgien, in denen der Download-Dienst besonders aktiv für illegale Download genutzt wurde, das Endergebnis nicht verfälschen.

Das Angebot der bekanntesten Online-Streaming-Shops auf dem Prüfstand

Ein Grund für das große Interesse an illegalen Film-Downloads sei den Machern der Studie zufolge darin zu finden, dass Filme absichtlich erst später legal im Netz angeboten werden, um die Einnahmen aus dem Kinogeschäft nicht zu gefährden.

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