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Höhere MwSt. macht Telefonieren teurer

02.02.2007 | 12:48 Uhr |

Der Preisindex für Telekommunikation stieg im Januar 2007 im Vergleich zum Dezember des vergangenen Jahres um 1,6 Prozent.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg der Preisindex für Telekommunikationsdienstleistungen insgesamt (Festnetz, Mobilfunk und Internet) aus Sicht der privaten Haushalte von Dezember 2006 auf Januar 2007 um 1,6 Prozent. Dies ist laut Bundesamt zum überwiegenden Teil auf die Mehrwertsteuererhöhung zurückzuführen, wobei die Unternehmen die Umsetzung auf die einzelnen Tarife unterschiedlich realisierten. Zudem hatten auch teils gegenläufige Tarifänderungen ihren Einfluss auf das Ergebnis. Im Januar 2007 lag der Gesamtindex im Vergleich zum Januar 2006 um 0,1 Prozent höher. Die Preise für das Mobiltelefonieren stiegen im Januar 2007 im Vergleich zum Dezember 2006 um 1,1 Prozent. Im Vergleich zum Januar 2006 lagen hier die Preise jedoch noch um 3,8 Prozent niedriger.

Von Dezember 2006 auf Januar 2007 verteuerte sich die Internet-Nutzung um 0,5 Prozent. Im Januar 2007 war die Internet-Nutzung um 3,7 Prozent deutlich günstiger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Im Januar 2007 lag der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz im Vergleich zum Januar 2006 um 1,5 Prozent höher. Während sich Ortsgespräche (+ 2,1%), Inlandsferngespräche (+ 1,8%) sowie Auslandsgespräche (+ 1,4%) verteuerten, sanken die Preise für Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze um 1,9 Prozent. Die Anschluss- und Grundgebühren stiegen im Januar 2007 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 1,8 Prozent.

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