Höhere Kapazitäten
Youtube für Telekom-Nutzer bald schneller
Die Deutsche Telekom hat auf User-Beschwerden reagiert, in denen über die langsame Auslieferung von Youtube-Videos geklagt wurde.
In einem Blog hatte kürzlich ein Telekom-Nutzer seinen Unmut darüber geäußert, dass Youtube-Videos nur langsam laden würden. In der Folge entwickelte sich eine lange Diskussion, in der viele weitere Telekom-Nutzer dies bestätigten. Ein Telekom-Sprecher kündigte am Wochenende gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus an, die Telekom wolle die Probleme lösen.
Laut dem Telekom-Sprecher sollen die Kapazitäten für Youtube "jetzt verdreifacht" werden. Der Sprecher fügte aber auch hinzu, dass man mit verkehrsintensiven Anbietern, zu denen auch Youtube zählt, Gespräche über Gebühren führen müsse, damit deren großen Datenströme von der Telekom verwalten werden können.
Die Aussage sorgt nun aber für eine Diskussion darüber, ob ein Ende der Netzneutralität droht. Die Netzneutralität sorgt dafür, dass Provider alle Daten nicht nur mit der gleichen Geschwindigkeit, sondern auch mit der gleichen Priorität befördern. Gegen Bezahlung könnten Daten schneller oder mit einer höheren Priorität beim Kunden landen. Ein solches Vorgehen würde aber gegen die Netzneutralität verstoßen. Kritiker befürchten, dass ohne Netzneutralität die Entwicklung des Internets behindert werden könnte.



23.05.11
... am Ende?
Dann muss das Geld z. B. von Youtube / Google aber bitte auch tatsächlich in den Ausbau der Infrastruktur investiert werden.
Nebenbei erstaunen mich die Youtube-Probleme. Bei mir lags kürzlich nach dem Umstieg von DSL 6.000 auf 16.000 an den MTU-, RWIN- und TTL-Werten. Seit ich die nach den Vorschlägen auf Speedguide mittels SG TCP Optimizer geändert hatte, flutscht Youtube zu jeder Tages- und Nachtzeit wieder einwandfrei.
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23.05.11
Im allgemeinen finde ich das eine Frechheit, ich bezahle eine Flatrate mit einer gewissen Geschwindigkeit - dann will ich die angepriesene Leistung auch bekommen.
Egal von welcher Quelle und ob die [B]auch noch[/B] was dafür [B]bezahlt[/B] - wo kommen wir denn dahin?
Gruß kingjon
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23.05.11
...also ich habe nichts gegen eine Priorisierung der Daten im Netz: erst Text, dann Bild und zuletzt Sprache und Video. Nur so wird das Netz auf Dauer benutzbar und für alle bezahlbar bleiben.
Zitat: kingjon
Die aktuell "verkauften" Datenraten basieren auf der Annahme, dass nicht alle Nutzer gleichzeitig ihre Leitungen ausnutzen - d.h. in der Summe kann jeder mal schnell, wenn er eine "kurze" Zeit mal "schnell" braucht. Fängt jetzt jeder an, permanent seine Leitung voll auszuschöpfen, werden im Ergebnis die max. möglichen Datenraten massiv gesenkt werden. Damit ist am Ende niemanden geholfen. Man kann halt nicht mehr verteilen als vorhanden ist.
Im Kleingedruckten gibt es bestimmt eine Klausel, die deinen Anbieter in die Lage versetzt, dir deinen Anschluss zu kündigen, wenn du ihn über Gebühr benutzt.
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23.05.11
Zitat: kalweit
Dann musst du aber zurück auf den alten Festnetzanschluss, ansonsten wird telefonieren zur Katastrophe!
Video okay, es ist unnötig übers Netz Fernsehen zu gucken. Verstehe ich sowieso nicht, aber da ist die Telekom ja dick im Geschäft!
Gruß kingjon
Edit:
Zitat: kalweit
Ich habe bei meinem Anbieter auch eine Online-Platte, da schaufel ich oft Daten hin und her - ich bezahle ja dafür!
Ansonsten kann er ja die Geschwindigkeit ab einer gewissen Menge drosseln, macht er aber nicht!
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23.05.11
So dramatisch sieht das ja bis jetzt nicht einmal die Telekom. Offenbar besteht trotz massiv steigenden Traffic nach wie vor Luft nach oben, denn es ist mehr die Rede von Geschwindigkeiten als von Aufkommen.
Was angeführt wird, klingt natürlich beachtlich:
Vielleicht sollte man das Cloud Computing bis zum Ausbau leistungsstarker Netze zu den Akten legen?
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23.05.11
Hier soll die Usergemeinde langsam auf zusätzliche Nutzungskosten vorbereitet werden. Als größter Provider geht logischerweise T-Online den ersten Schritt, andere werden folgen.
"die Kapazitäten für Youtube soll jetzt verdreifacht werden"! Wie soll das denn gehen?
Bekommt Youtube im gesamten Netz besondere Kanäle bereitgestellt?
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23.05.11
Warum, die meist verwendeten Anwendungen sind Office Programme - schreiben und Tabellen, selbst Fotobearbeitung läuft im Browser.
Die beiden ersteren gibt es selbst schon bei einem kostenlosen Googlekonto, dazu hat Google auch noch eine Dateiverwaltung parat - für online Daten und die auf dem Rechner gespeicherten!
Die bearbeiteten Fotos lassen sich auch auf dem Googlekonto, man kann schon von einer Speicherlösung reden, sichern.
Also ist das doch schon Cloud-Computing, oder etwa nicht?
Ich kenne einige kleinere Firmen die schon auf diese Art arbeiten, kostenlos.....
Bei Hotmail bekommt man auch kostenlos 25 GB online Space - das kann man anderweitig zigmal weiter im Internet finden, der eine kostenlose Space ist voll, dann nehme ich den nächsten........., okay jetzt wirds umständlich.;)
Aber ein paar GB an Speicherplatz kostet fast nix mehr.........
Gruß kingjon
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23.05.11
Da muss man ganz persönlich das Für und Wider abwägen. Ich mache "Cloud Computing" seit über 10 Jahren - da gab es das Wort noch nicht - ABER das sind meine Anwendungen auf meinen Servern. Ich werde hingegen einen Teufel tun, meine Daten und den deren Verarbeitung in die Hände Dritter zu geben.
Ich kenne einige kleinere Firmen die schon auf diese Art arbeiten, kostenlos.....
...kostenlos trifft wohl nur auf die Nutzung der Anwendungen zu - Computer, OS usw. braucht es trotzdem. Kleines Szenario: Firma mit 50 Mitarbeitern erledigt alles (betriebliche Anwendungen, Telefonanlage, Office) in der Cloud. Nun hackt ein Bagger die Internetleitung durch und der Laden steht nur ein paar Stunden still. Da wird aus kostenlos ganz schnell sehr teuer. Dabei sind die rechtlichen Gefahren: z.B. Datenschutz, Speicherort der Daten, Archivierung usw. noch gar nicht betrachtet.
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23.05.11
Genau das habe ich auch gesagt, gerade mit diesem ominösen Dateitool von Google.
Das war in der Vergangenheit schon öfters als Sicherheitsrisiko genannt wurden, wie heißt das eigentlich nochmal - ich hatte es auch schon benutzt....
Damit sind doch Tür und Tor geöffnet, für die Verwaltung der örtlichen Rechner(Intranet) würde ich das nicht benutzen.
Aber da spielt die Angleichung an verschiedenen Orten und Fremdmitarbeitern eine Rolle.
Gruß kingjon
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23.05.11
Dafür gibt es VPN. Einmal in brauchbare Router investiert und man hat alles im Griff. Selbst der Zugang über neue hippe Endgeräte funktioniert meist problemlos.
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23.05.11
Die Router werden immer weiter vereinfacht. Die aktuellen können vom Provider konfiguriert werden und werden es auch oft standardmäßig. Ich würde mich nicht wundern, wenn Router ohne Benutzerschnittstelle von Providern ausgeliefert werden. Bei den Routern, die zum Modem zurechtgestutzt sind, ist das ja schon lange normal.
Der Benutzer ist Störfaktor und verursacht Kosten beim Support.
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23.05.11
Das wiedersetzt aber dem NGN.
Durch VoIP sollte die Sprache dann an erster Stelle stehen.
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23.05.11
Gruß kingjon
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23.05.11
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23.05.11
Dann nur noch VoIP, und dann muss die Sprache an erster Stelle stehen.
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23.05.11
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23.05.11
Ich habe an allen Standorten richtiges ISDN und werde es freiwillig nicht hergeben.
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