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Hitachi übernimmt Festplatten-Sektor von IBM

04.06.2002 | 14:44 Uhr |

IBM und Hitachi haben ihre Pläne für ein gemeinsames Festplattengeschäft besiegelt. Wie die beiden Unternehmen bekannt gaben, zahlt Hitachi zwei Milliarden US-Dollar für den Löwenanteil an IBMs Festplatten-Business, wie unser Schwestermagazin Tecchannel meldet.

IBM und Hitachi haben ihre Pläne für ein gemeinsames Festplattengeschäft besiegelt. Wie die beiden Unternehmen bekannt gaben, zahlt Hitachi zwei Milliarden US-Dollar für den Löwenanteil an IBMs Festplatten-Business, wie unser Schwestermagazin Tecchannel meldet.

Das neue Unternehmen gehört demnach zu 70 Prozent Hitachi und zu 30 Prozent IBM. In der Kaufsumme, die Hitachi entrichtet, ist auch das zu den IBM-Festplatten-Technologien gehörende geistige Eigentum enthalten. Das hat gute Gründe, denn nach drei Jahren soll das neue Unternehmen ganz in den Besitz von Hitachi übergehen.

Die Führungsmannschaft setzt sich aus den Managern der jeweiligen Speicherabteilungen zusammen. Jun Naruse, Chief Executive Officer von Hitachi Data Systems behält diese Position im neuen Unternehmen, das derzeit noch ohne Namen ist. Douglas Grose - derzeit General Manager der IBM Storage Technology Division - wird Chief Operating Officer.

Das gemeinsame Festplatten-Unternehmen mit weltweit elf Fabrikationsstätten soll 24.000 Mitarbeiter zählen. 18.000 davon stammen von IBM. Entlassungen soll es im Zuge des Zusammenschlusses nicht geben.

Mit der gemeinsamen Festplattenstrategie wollen IBM und Hitachi im Jahr 2003 fünf Milliarden US-Dollar Umsatz machen. Im Jahr 2006 sollen es sieben Milliarden US-Dollar sein.

IBM will Festplatten überflüssig machen (PC-WELT Online, 03.06.2002)

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