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Hitachi kündigt wassergekühltes Notebook an

18.07.2002 | 11:43 Uhr |

Mit immer leistungsfähigeren Prozessoren ergibt sich für Notebook-Hersteller ein Problem: Um der Hitzentwicklung Herr zu werden, benötigen Notebooks immer mehr und immer stärkere Lüfter, die dementsprechend auch recht geräuschintensiv sind. Hitachi hat sich dieser Problematik angenommen und kündigte ein wassergekühltes Notebook an.

Hitachi hat ein wassergekühltes Notebook angekündigt. Dabei handelt es sich um ein Pentium 4 mit 1,8 Gigahertz, der mit einem von Hitachi patentierten Kühlungssystem ausgestattet ist. Die meisten erhältlichen Notebooks arbeiten mit konventionellen Lüftern. Die Leistungssteigerung der Prozessoren fordert allerdings ihren Tribut: die Hitzeentwicklung.

Die Folge: Immer mehr und immer stärkere Lüfter werden benötigt, um die Prozessoren adäquat zu kühlen. Das bedeutet aber auch, dass Notebooks mit der Zeit immer lauter wurden - zu laut für einige Bereiche wie beispielsweise Bibliotheken.

Das "Flora 270W Silent Modell" von Hitachi verfügt über einen Tank mit einer auf Wasser basierenden Lösung. Diese Lösung wird über eine flexible Röhre geleitet, die über den Chips angebracht ist. Die erwärmte Lösung wird in den Display-Bereich des Gerätes geleitet, wo sie in einem Tank abkühlt. Plastikelemente trennen den Kreislauf von sensiblen Hochspannungsbereichen, um ein schnelles Ableben des Notebooks bei einem Leck zu verhindern.

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