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Hitachi kündigt neue energiesparende Festplatten an

15.05.2003 | 16:05 Uhr |

Hitachi Global Storage Technologies, entstanden aus der Zusammenlegung von Hitachis und IBMs Festplattensparte, hat eine neue Notebook-Festplatte angekündigt, die trotz höchster Leistung, immerhin 7200 Umdrehungen pro Minute, deutlich energiesparender arbeiten soll als vorangegangene Modelle.

Hitachi Global Storage Technologies , entstanden aus der Zusammenlegung von Hitachis und IBMs Festplattensparte, hat eine neue Notebook-Festplatte angekündigt, die trotz höchster Leistung, immerhin 7200 Umdrehungen pro Minute, deutlich energiesparender arbeiten soll als vorangegangene Modelle.

Das Geheimnis der 2,5-Inch-Platte, der Travelstar 7K60, ist die Verkleinerung des so genannten Sliders, der den Schreib-/Lese-Kopf der Platte unterstützt. Der Slider konnte um zirka 30 Prozent verkleinert und um rund 60 Produzent in seiner Masse reduziert werden.

Bill Healy, General Manager der Mobile Business Unit, erklärte gegenüber unserer Schwesterpublikation PC-World den entscheidenden Vorteil: Eine mit 7200 rpm drehende und mit dem neuen Slider ausgestattete Platte benötigt in etwa genau soviel Strom wie eine Platte, die mit 5400 rpm dreht und über das ältere Slider-Modell verfügt. Diese Aussage bezüglich des Energieverbrauchs gilt für den Verbrauch während des Betriebs - einzig beim Start braucht die neue Kombination etwas mehr Saft.

Darüber hinaus soll der Slider die Werte einer Festplatte in den Bereichen "shock performance" und "surface area availability" steigern: Die Shock-Performance einer solchen Festplatte soll beispielsweise um gut 25 Prozent höher sein.

Die Entwicklung des neuen Sliders, "femto-slider" genannt, läuft schon seit einigen Jahren, so Healy. Um genau zu sein, seitdem die Vorgängerversion namens "pico-slider" vor rund sechs Jahren ihren Dienst antrat. Sowohl Hitachi als auch IBM arbeiteten an dem Design der Femto-Sliders, die "endgültige" Technologie kommt nun von IBM Research.

Die neuen Notebook-Festplatten (mit 7200 Umdrehungen pro Minute) werden über eine Kapazität von 60 Gigabyte verfügen. Der Kostenpunkt für die Komponenten liegt übrigens bei etwa 300 US-Dollar. Muster wurden bereits an die Großen der Branche ausgeliefert. Als einer der ersten wird aller Voraussicht nach IBM die neuen Platten in seinen Thinkpad-Modellen verbauen - Mitte diesen Jahres.

Hitachis Übernahme von IBMs Festplattensparte vor Abschluss (PC-WELT Online, 02.01.2003)

Hitachi übernimmt Festplatten-Sektor von IBM (PC-WELT Online, 04.06.2002)

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