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Hitachi entwickelt RFID-Feinstaub

23.02.2007 | 12:37 Uhr |

Der japanische Konzern hat einen Funkchip vorgestellt, neben dem ein Zuckerkristall riesig wirkt.

Die einst als "Funketiketten" bezeichneten RFID-Chips werden immer kleiner. Hitachi hat nun einen Halbleiter aus dem Labor präsentiert, der eine Kantenlänge von zirka 0,05 Millimeter aufweist. Amerikanische Medien zogen angesichts der Größe den Vergleich zu einem "Chip-Pulver" beziehungsweise "Chip-Staub". Der Halbleiter hat noch keinen Namen und keine Roadmap, zudem will sich Hitachi erst einmal Gedanken über die möglichen Verwendungsmöglichkeiten machen. In ein Blatt Papier würde ein solcher Chip locker hineinpassen.

Bisheriger RFID-Zwerg bei Hitachi ist der "Mu"-Chip , der - mit Abmessungen von 0,4 mal 0,4 Millimetern klein wie ein mittleres Sandkorn - wie auch sein Nachfolger eine Ziffer mit 38 Stellen speichern kann. Ein entscheidendes Problem hat Hitachi indes noch nicht aus dem Weg räumen können: Weil der neue RFID-Chip nur 0,05 Millimeter kurz ist, benötigt er eine externe Antenne. Diese ist mindestens 0,4 Millimeter groß. Im Mu-Chip ist bereits eine Antenne integriert. (ajf)

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