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Hilfe bei der Datenrettung unter Open Source

18.08.2006 | 12:54 Uhr |

Das Service- und Software-Unternehmen Kroll Ontrack hat seine technologischen Möglichkeiten für Open-Source-Datenrettung erweitert. Ein neues Tool erhöhe zum Beispiel spürbar die Erfolgsquote bei Linux EXT-Dateisystemen.

Das Tool ermöglicht nach Angaben von Kroll Ontrack auch dann die Datenrettung, wenn der ursprüngliche Katalogeintrag (Inode) der Datei oder des Verzeichnisses nicht mehr bekannt ist. Selbst fragmentierte Dateien unter Linux oder UNIX lassen sich so wieder herstellen.

Das Unternehmen bietet die Datenrettung für Linux und UNIX als Service im firmeneigenen Labor und Reinraum an. Hierzu muss die defekte Hardware oder das beschädigte Speichermedium eingeschickt werden. Abhängig vom Datenverlustfall ist aber auch eine ferngesteuerte Online-Datenrettung möglich. Bei der Remote Data Recovery (RDR) werden über eine gesicherte Internetverbindung verschlüsselt nur die Tools zur Datenrettung auf den Server im Unternehmen übertragen. Anschließend werden sie ferngesteuert. Die Daten selbst werden hierbei nicht übertragen. Logische Problemfälle können laut Kroll Ontrack fast immer mit RDR gelöst werden.

Gerade in komplexen RAID-, SAN- und NAS-Umgebungen bietet sich RDR oft als einzige praktikable Lösung an, da hier der Ausbau der Festplatten oft gar nicht oder nur schwer möglich ist. Die Online-Datenrettung unterstützt neben Linux und UNIX natürlich weiterhin auch die Betriebssysteme DOS, Windows (3.x, 95, 98, ME, 2000, 2003, NT und XP), Novell NetWare sowie die Microsoft SQL- und Exchange-Server. (Detlef Scholz)

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