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Hightech aus Korea läuft Sony & Co. den Rang ab

Samsung gehört im Marken-Ranking von Businessweek und Interbrand zu den großen Gewinnern. Der koreanische Konzern rangiert weit vor der Konkurrenz aus den USA und Europa. Auch die japanischen Platzhirsche sollten sich warm anziehen.

Das Wirtschaftsmagazin Businessweek und das US-amerikanische Markenberatungsunternehmen Interbrand legten heute ihr viertes Marken-Ranking vor. Darin sind die 100 wertvollsten Marken der Welt gelistet. Als Indikator für das Ranking verwenden die Wirtschaftsexperten den aktuellen Wert des jeweiligen Unternehmens in US-Dollar.

Bemerkenswert fanden die Markenforscher, dass Hightech-Unternehmen aus Korea bewährten Platzhirschen aus Japan, den USA und Europa langsam aber sicher den Rang ablaufen. So machte Samsung in diesem Jahr einen der größten Sprünge nach vorne: von Rang 25 auf 21 und steht damit hinter dem bestplatzierten japanischen Unternhemen: Sony auf Platz 20.. Der Markenwert des südkoreanischen Multikonzerns, der sich vom Lebensmittelhändler zum Hightech-Konzern gewandelt hat, stieg in den vergangenen drei Jahren von 5,2 Milliarden US-Dollar um 141 Prozent auf 12,55 Milliarden US-Dollar, berichtet die Businessweek in ihrer aktuellen Ausgabe.

Schneller als Samsung wuchsen im vergangenen Jahr gemäß den Erhebungen der Wirtschaftsexperten nur die Marken Apple (von 50 auf 43), Amazon.com (von 74 auf 66) und Yahoo (von 65 auf 61). Jedoch liegen die drei Amerikaner im Ranking weit hinter Samsung.

Die Konsumenten wechseln vermehrt von großen japanischen Marken auf koreanische Unterhaltungsmarken, so die Kommentatoren bei Businessweek. Mit einem alle Produkte übergreifenden Ansatz hätte Samsung weltweite Markenkommunikation betrieben und mehrere nationale Strategien in ein Gesamtkonzept integriert. Das anhaltende Wachstum von Samsung entstehe durch Investitionen des Unternehmens, unter anderen als Ausstatter für Mobilfunktechnologie bei den Olympischen Spielen in Athen, so das Magazin.

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