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Hightech-Zoo: Tier-Fütterung durch Drohnen und AR-Apps

07.04.2016 | 16:46 Uhr |

Im Westen der australischen Millionenstadt Sydney soll ein neuer Hightech-Zoo entstehen. Mit Futter-Drohnen und Smartphone-Apps, die die Besucher zur nächsten Fütterung lotsen.

Der Sydney Zoo entwickelt zusammen mit der Western Sydney University ein Konzept für einen neuen Hightech-Zoo. Die darin gehaltenen Tiere aus Australien und der übrigen Welt sowie die Zoo-Besucher sollen massiv mit den Errungenschaften moderner Technik in Berührung kommen, wie Mashable berichtet. Der neue Zoo soll Ende 2017 seine Tore öffnen. Sofern die Regierung von New South Wales ihre Genehmigung erteilt.

So sollen zum Beispiel Drohnen den Tieren das Futter bringen und auch bei der Reinigung der Anlagen helfen. Das würde die Tierpfleger entlasten (aber hoffentlich keine Arbeitsplätze überflüssig machen).

Das ganze Zoo-Gelände soll über ein WLAN-Netz verfügen, die Besucher können sich zudem eine Zoo-App auf Ihr Smartphone herunterladen. Über die App sollen die Besucher während des gesamten Zoo-Besuchs mit dem Zoo interagieren. So soll die App zeitnah auf Fütterungstermine hinweisen und die Besucher dann dorthin lotsen. Zudem soll die App über besondere Vorführungen informieren und über die Wartezeiten vor bestimmten Ständen oder Zoobereichen informieren. Damit die Besucher nicht unnötig in einer Warteschlange stehen. Die Zoo-Leitung wiederum kann anhand der Bewegungsdaten der App analysieren, wo Besucher warten müssen und durch geeignete Maßnahmen die Wartezeit verringern.

Ebenfalls im Fokus steht die Frage, wie der Zoo wissenschaftliche Informationen über seine Tiere möglichst gut aufbereitet für Schülergruppen und andere Besucher präsentieren kann. Die Besucher könnten zum Beispiel dank Augmented Reality mehr Informationen über die Tiere direkt vor Ort bekommen. Sogar von Hologrammen ist in diesem Zusammenhang die Rede.

In einem „Hackathon” will die Zooleitung nun geeignete Maßnahmen evaluieren. Die besten machbaren Ideen, die bei diesem Wettbewerb gesammelt werden, sollen bis Ende 2017 umgesetzt werden.


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