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LG Arena mit S-Class-Oberfläche

LG hat heute das LG Arena offiziell vorgestellt und weitere Einzelheite seiner neuen S-Class-Oberfläche enthüllt. Sie zeigen, dass der koreanische Hersteller viel von Apple gelernt hat.

Der koreanische Hersteller LG hat heute das LG Arena offiziell vorgestellt. Auf dem Multimedia-Handy feiert die 3D-Benutzeroberfläche S-Class ihre Premiere. Das S steht für "Superior" und wird auch zukünftige Premium-Modelle von LG schmücken. Den Anfang macht das Arena, das Mitte März in den Verkauf gehen soll, den Preis will LG erst bei Marktstart bekannt geben.

Das Arena ist mit Technik vollgestopft. WLAN, HSDPA, GPS und eine 5-Megapixelkamera, mit der man auch VGA-Videos aufnehmen kann, wurden in ein 12 Millimeter dünnes Gehäuse gepresst. Da erscheint der Akku mit seiner Kapazität von 1000 mAh etwas unterdimensioniert. Der interne Speicher von 8 Gigabyte kann mit microSD-Karten um weitere 32 Gigabyte erweitert werden. FM-Transmitter und 3,5-Millimeter-Klinkenstecker für Standard-Kopfhörer runden die Ausstattung ab. Das Herzstück des Handys bildet der Touchscreen, der mit einer Diagonale von 3 Zoll zwar nicht übermäßig groß ausgefallen ist, dafür aber superscharfe 800x480 Pixel auflöst. Er ist wie beim iPhone kapazitiv. Auch beim Blick auf die S-Class-Oberfläche wird deutlich, dass sich LG vieles bei Apple abgeschaut hat.

Fingerfreundliche 3D-Touch-Menüs ermöglichen die unkomplizierte Suche in Kontakten und Multimedia-Inhalten. Reel Scrolling, die Auswahl über rotierende Oberflächen, ordnet die Menüs wie auf einer Filmrolle an. Dabei werden für jede Wahlmöglichkeit selbsterklärende Symbole angeboten. Der Nutzer muss lediglich mit dem Finger über die 3D-Räder streichen, um bequem durch alle Menüs zu blättern. Kernstück von S-Class ist aber ein Würfel mit vier personalisierbaren Startbildschirmen, das den schnellen Zugriff auf alle Features durch Drehen des Würfels mit einer einfachen Fingerbewegung ermöglicht. Auch die sogenannten Elastic Lists sind auf schnellen Zugang ausgelegt. Sobald ein Listeneintrag, beispielsweise in den Kontakten, berührt wird, zoomt er in den Vordergrund und zeigt zusätzliche Informationen und Bearbeitungsoptionen.

Eine weitere Neuheit von S-Class ist die Floating Image Gallery: Wenn das Telefon aufrecht gehalten wird, zeigt es die Bilder in geraden Reihen. Dreht man es aber, rutschen die Fotos aus dem Bildschirm, um anschließend in größerem Format wieder zu erscheinen. Noch einen Schritt weiter gehen der Wecker und der Radiotuner des Telefons: hier kann man mit dem Finger tatsächlich die Zeiger der Uhr verstellen und an den Reglern drehen. Mit S-Class auf dem Arena liefert LG also eine runde Vorstellung ab. Trotz aller Begeisterung bleibt aber ein Makel: das Betriebssystem ist nicht erweiterbar.

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