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High Dynamic Range – Neuer Trend bei Fotografie

15.04.2006 | 14:02 Uhr |

HDR ermöglicht absolut einmalige Fotos durch die Kombination mehrerer Bilder. Färbung und Beleuchtung wirken surreal, verwöhnen das Auge jedoch mit einem unglaublichen Detailgrad.

Der Begriff High Dynamic Range dürfte vor allem Spielefans schon einmal untergekommen sein. Dort stellt er eine besondere Art der Beleuchtung dar. Doch auch in der Fotografie spielt HDR eine immer größere Rolle. Mit dieser Technik kann ein ganzer Bereich unterschiedlicher Beleuchtungen abgedeckt werden – von greller Sonneneinstrahlung bis zu den finstersten Schatten. So kann auch nach der eigentlichen Bildaufnahme noch frei über die endgültige Ausleuchtung des Fotos entschieden werden. Möglich wird dies durch die Kombination der verschieden ausgeleuchteten Aufnahmen des gleichen Motivs.

So sind einige Details besonders gut bei hoher Belichtung sichtbar, während andere Bereiche hier überstrahlt wirken. Bei zunehmender Dunkelheit sind genau diese Bereiche hingegen sehr gut zu sehen, dafür verschwinden vormals dunkle Stellen fast ganz. Kombiniert man aber mehrere Aufnahmen mit verschiedener Ausleuchtung, so erhält man ein Foto mit der gesamten Bandbreite an Details. Besonders für die Nachbearbeitung am PC geeignet ist Photoshop CS 2 oder spezielle Software wie Photomatix . Dessen Testversion wiegt knappe 3 MB und versieht die fertigen Bilder mit einem Wasserzeichen. Dafür können Sie das Programm so lange testen, wie Sie möchten und fast alle Funktionen nutzen. In einer umfangreichen Online-Hilfe wird Ihnen der Umgang mit dem Programm näher gebracht.

Wer den Aufwand der eigentlichen Fotografie noch scheut, der findet vielleicht die nötige Motivation mit einigen Beispielbildern . Diese zeigen absolut einmalige Schnappschüsse eines grauen Regentages in Tokio.

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