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Hewlett-Packard streicht bis zu 4000 Arbeitsplätze

14.10.2016 | 10:24 Uhr |

Neue Stellenstreichungen bei Hewlett-Packard: Bis zu 4000 Jobs sollen bis 2019 in der PC- und Druckersparte wegfallen.

Hewlett-Packard wird in den nächsten drei bis vier Jahren bis zu 4000 Arbeitsplätze streichen. Die bis 2019 geplante Stellenstreichung betrifft ausschließlich den Consumerbereich, der PCs, Drucker und anderen Endverbraucher-Geräte herstellt. Der davon abgespaltene Enterprise-Kunden-Bereich ist von den Stellenstreichungen nicht betroffen.

Dion Weisler, CEO und Präsident von HP Inc (der für PCs und Drucker zuständigen Endconsumersparte) teilte den Stellenabbau jetzt offiziell mit . Quer über das gesamte Unternehmen werde  HP Inc zwischen 3000 und 4000 Stellen streichen. HP Inc will damit seine Kosten reduzieren und Geld für Investitionen in zukunftsträchtige Bereiche frei machen. Laut CNBC will HP Inc mit dem Stellenabbau und den Umstrukturierungen ab dem Geschäftsjahr 2020 pro Jahr 200 bis 300 Millionen US-Dollar einsparen (umgerechnet zwischen 182 und 272 Millionen Euro). Bis dahin soll die Umstrukturierung aber 350 bis 500 Millionen Dollar (zirka 318 bis 454 Millionen Euro) Kosten verursachen.

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HP kämpft nach wie vor mit dem schwächelnden Druckermarkt. Hewlett-Packard hatte im Oktober 2014 die Aufspaltung des Konzerns in zwei selbstständig operierende und börsennotierte Bereiche bekanntgegeben: In einen Bereich für PCs und Drucker (HP Inc) und in einen weiteren Bereich für Unternehmen und Dienstleistungen (HP Enterprise).

Immer wieder Entlassungen

Hewlett-Packard hat in den letzten Jahren immer wieder Mitarbeiter entlassen. 2010 mussten 9000 Mitarbeiter gehen, 2011 fielen 500 Stellen weg und 2012 waren es sogar 27.000 Menschen, die HP vor die Türe setzte. Damals war zwischenzeitlich sogar von 30.000 Entlassungen die Rede. 2014 baute HP noch einmal 16.000 Stellen ab.

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