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Hersteller spielen mit Tablet-PC-Formaten

17.04.2003 | 09:25 Uhr |

Nachdem die ersten Tablet-PCs seit einigen Monaten in den Regalen der Händler liegen, experimentieren die Hersteller nun mit unterschiedlichen Formen und Größen für die nachfolgende Gerätegeneration. So bastelt beispielsweise Toshiba an einem Gerät von der Größe einer Postkarte, das eher einem PDA als einem Notebook ähnelt.

Nachdem die ersten Tablet-PCs seit einigen Monaten in den Regalen der Händler liegen, experimentieren die Hersteller nun mit unterschiedlichen Formen und Größen für die nachfolgende Gerätegeneration. So bastelt beispielsweise Toshiba an einem Gerät von der Größe einer Postkarte, das eher einem PDA als einem Notebook ähnelt, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche meldet.

Man müsse jedoch abwarten, wie der Markt das Gerät annimmt, warnt Oscar Koenders, Vice President für den Bereich Produkt-Marketing bei Toshiba. Zwar gebe es bereits positives Feedback aus verschiedenen Industriebereichen, allerdings würden bislang noch die meisten Kunden Rechner mit einer Tastatur bevorzugen. Vielleicht sei es deshalb noch zu früh für das Mini-Tablet.

Auch die Intel-Entwickler arbeiten an einem Micro-Tablet-PC von der Größe zweier Kreditkarten, der alle herkömmlichen PC-Funktionen beinhalten soll. Don MacDonald, Direktor der Sparte Mobile Platforms bei Intel, geht davon aus, dass künftig neben den Notebook-Formaten auch kompaktere Geräte Erfolg haben könnten. Beleg dafür seien verschiedenste Eingabetechniken über Minitastaturen oder Stifte, die Anwender im Umgang mit Handys und PDAs lernten.

Außerdem ließen sich kleinformatige Tablet-PCs über Anschlußmöglichkeiten von Tastatur und Bildschirm in einem herkömmlichen PC verwandeln. Intel will mit seinen Designstudien nicht selbst in Produktion gehen, sondern diese an Lizenznehmer im PC-Herstellerlager abgeben.

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