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Hero4 Session: Polaroid verklagt GoPro

05.11.2015 | 05:33 Uhr |

Polaroid verklagt den Action-Cam-Hersteller GoPro aufgrund des mutmaßlich geklauten Designs der Hero4 Session.

Die beiden Mini-Kameras Polaroid Cube und GoPro Hero4 Session sehen sich fast zum Verwechseln ähnlich. Dieser Meinung ist auch C&A Marketing und reicht in dieser Woche Klage gegen GoPro ein . Der Vorwurf: GoPro habe das Design der Polaroid Cube widerrechtlich kopiert.

Die Polaroid Cube wurde bereits 2014 veröffentlicht. Im Mai 2015 erwarb C&A Marketing das Patent an der Kamera. Nur zwei Monate später wurde die GoPro Hero4 Session veröffentlicht. GoPro hat für die Hero4 Session in diesem und im letzten Jahr selbst mehrere Patente in den USA und Europa angemeldet. Laut dem Unternehmen habe GoPro zudem mehr als drei Jahre am Design der Hero4 Session gearbeitet.

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Außer dem würfelförmigen Gehäuse haben die beiden Acion-Cams wenig gemein. Die Hero4 Session nimmt Videos mit einer höheren Auflösung und mehr Bildern pro Sekunde auf. Sie benötigt außerdem kein Gehäuse, um einen Sturz in den Pool zu überleben. Während die Preisspanne der Polaroid Cube zwischen 99 und 149,99 Euro liegt, fällt die Hero4 Session mit 299 Euro wesentlich teurer aus.

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