Heißt Google-Betriebssystem Goobuntu?

Dienstag den 31.01.2006 um 13:51 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Im Sommer 2005 kursierte das Gerücht, dass Google an einem eigenen Betriebssystem arbeitet. Jetzt geistert das Google-OS erneut durch die Medien. Angeblich soll es Goobuntu heißen und auf der Linux-Distribution Ubuntu basieren. Damit nicht genug, Ubuntu soll sogar in München Verwendung finden. Das allerdings bestreiten die Verantwortlichen der Bayerischen Landeshauptstadt.
Neues Futter für die Gerüchteküche um das angebliche Betriebssystem von Google. Nachdem vor einigen Monaten das Kürzel GooOS durch die Medien geisterte ( die PC-WELT berichtete ), ist jetzt eine Googleversion von Ubuntu im Gespräch. Angeblich würde der Suchmaschinengigant ein eigenes Betriebssystem namens Goobuntu auf Basis dieser Linux-Distribution entwickeln.

"Goobuntu" kombiniert die Namen Google und Ubuntu . Letzteres ist eine kostenlose Linux-Distribution, die zuletzt für Furore gesorgt hat. Ubuntu richtet sich besonders an Linux-Einsteiger und verzichtet auf die für so manche Linux-Distribution typische Programmvielfalt, um Neulingen den Überblick zu erleichtern.

Nun kursiert ein Online-Bericht , nach dem Google ein Betriebssystem auf Basis von Ubuntu entwickeln soll. Ableger von Ubuntu sind nicht ungewöhnlich, so gibt es beispielsweise mit Kubuntu eine Version, die auf KDE anstelle von Gnome als grafische Bedienoberfläche setzt.

Allerdings wird Goobuntu in dem Artikel eher beiläufig erwähnt. Darin heißt es einfach nur, Google habe seine eigene Version von Ubuntu entwickelt, das auf den Namen Goobuntu hört. Es bleibt völlig unklar, was eigentlich der Zweck dieses Goobuntu sein soll. Soll es auf einem künftigen von Google vertriebenen Rechner installiert werden? Oder einfach nur als Alternative zu Windows wie andere Linux-Distributionen angeboten werden? Oder soll es nur als Basis für Googles eigene Dienste und Server zum Einsatz kommen?

Für den steinreichen Gründer von Ubuntu könnte eine Kooperation mit Google durchaus Sinn machen. Schließlich sucht Mark Shuttleworth offensichtlich immer neue Herausforderungen. Sein eigenes Betriebssystem weiter zu verbreiten und Windows Marktanteile streitig machen, wäre eine solche Herausforderung für einen Mann, der sich schon einmal einen privaten Weltraumflug gekauft hat.

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Einstieg in Ubuntu

Dienstag den 31.01.2006 um 13:51 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

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