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Hauptplatinen von Tul

25.11.2004 | 15:31 Uhr |

Grafikkartenhersteller Tul steigt jetzt auch in den Hauptplatinenmarkt ein.

Tul , hierzulande eigentlich bekannt als Grafikkartenhersteller, bringt mit Powercolor Xpress 200 erstmals eine Mainboard-Serie auf den Markt. Die Sockel-754-Boards unterstützen AMDs Athlon 64 und haben als besonderes Highlight den ATI Grafikchip X300 integriert. Wem die Leistung des Chips nicht reicht, der kann alternativ den PCI-Express(16x)-Slot nutzen.

Die Platine mit Modellbezeichnung AX480A7-VF ist mit drei PCI- und zwei PCI-Express(1x)-Slots ausgestattet. Die beiden Speichersockel nehmen bis zu zwei GB DDR-SDRAM auf, was für alle aktuellen Anwendungen zwar reicht, viele Platinen beziehungsweise Chipsätze lassen aber mehr zu.

Anders sieht es bei den Anschlussmöglichkeiten für Festplatten und andere Laufwerke aus: Mit vier Raid-fähigen SATA-Buchsen und zwei IDE-Kanälen lässt sich doch einiges anfangen. Acht USB-Schnittstellen gibt es auch noch.

Die Platine besitzt dank des Firewire-Controllers VIA VT6307 zudem zwei Firewire-Anschlüsse. Der Realtek-Chip RTL8100C sorgt für Gigabit-LAN. Die üblichen Anschlüsse für "Kleinkram" – 2x PS/2, 2x S-P/DIF, 1x Parallelport und 1x VGA-Anschluss – sind vorhanden.

Das Board ist ab Mitte Dezember erhältlich. Die Version mit Seriellport statt integrierter Grafik beziehungsweise VGA-Anschluss (A480A7-VF) kommt zum gleichen Zeitpunkt auf den Markt. Preise will Tul in wenigen Wochen bekannt geben.

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