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Hasselhoff setzt sich für freies Internet ein

06.05.2014 | 17:16 Uhr |

Im Rahmen des Projekt Freedome starten der finnische Security-Spezialist F-Secure und der US-Schauspieler David Hasselhoff ein Manifest für ein freies Internet.

In Berlin findet in dieser Woche die Internetkonferenz re:publica statt. Auf der Gästliste steht in diesem Jahr auch der US-Schauspieler David Hasselhoff. Gemeinsam mit den finnischen Sicherheitsexperten von F-Secure startet er ein Manifest für ein freies Internet.

Grundlage für das Projekt Freedome bildet eine App, die sowohl eine Sicherheitslösung darstellt als auch die Privatsphäre ihrer Nutzer schützen soll. Sie steht ab sofort zum Download für iOS und Android bereit. Neben der Software-Lösung für Tablet und Smartphone hat F-Secure auch eine Freedome-Website gelauncht. Die Internet-Präsenz fungiert als eine Art Wiki, das die wichtigsten Sicherheitsthemen abdeckt und vor allem Aufklärungsarbeit in Hinblick auf die Massenüberwachung durch Geheimdienste leisten soll.

Um Freedom mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, hat F-Secure David Hasselhoff als Werbebotschafter an Bord geholt. Hasselhoff sieht sich selbst als Betroffener. Ein von seiner Tochter gefilmtes Video, in dem er betrunken in seinem Haus liegt und einen Burger isst, hatte seinerzeit im Internet für Aufsehen gesorgt. Damals sei das Handy seines Sprösslings gehackt worden, wodurch Hasselhoffs peinliche Einlage an die Öffentlichkeit gelangte. Laut Hasselhoff „habe jeder etwas zu verbergen“, daher sei der Schutz der Privatsphäre überaus wichtig.

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