25.06.2007, 17:11

Panagiotis Kolokythas

Harry Potter 7: Im Netz kursierendes Buch-Finale angeblich ein Hoax

Bei dem kürzlich im Internet aufgetauchten Ende des siebten und letzten Harry-Potter-Buches scheint sich jemand einen Scherz erlaubt zu haben. Im Internet kursiert mittlerweile der Hinweis, dass das Ganze ein Hoax gewesen ist. In einem Experiment sollten die Medien hereingelegt werden.
Zweifel bestanden schon von Anfang an, als wir in der Nachricht „Harry Potter 7: Angebliches Ende des Buchs kursiert bereits im Netz“ darüber berichteten, dass das Ende des siebten Harry-Potter-Bandes im Internet enthüllt worden ist. Kein Wunder, denn schließlich hat bisher noch kein Außenstehender das Buch gelesen, so dass sich auch die Informationen über das angebliche Ende, nicht verifizieren ließen. Die Person, die die Informationen veröffentlichte, hatte behauptet, per DoS-Attacke auf Mitarbeiter des Harry-Potter-Verlags Bloomsbury Publishing an die Erkentnisse gelangt zu sein.
Am Sonntag hat sich nun ein Anwender im Internet zu Wort gemeldet, der sich Luther Blisset nennt. Der Wikipedia ist zu entnehmen, dass dieser Name ein frei verwendbares kollektives Pseudonym und Medienphantom ist. In einem langen Beitrag erläutert „Blisset“, dass das Harry-Potter-Buch nicht gestohlen wurde und damit auch die veröffentlichten Informationen über das Ende des siebten Bandes nicht korrekt seien.
Die Veröffentlichung der Informationen über das Ende des letzten Harry-Potter-Buches seien ein Experiment gewesen, bei dem bewusst eine falsche Information im Internet in Umlauf gebracht worden ist, um deren Verbreitung zu testen. In der Tat wurde diese Informationen weltweit von den Medien aufgegriffen und verbreitet. Die gesamte Operation wird als PSYOP (Psychological Operation) bezeichnet, wobei PSYOPs von Regierungen und Miltär oft angewendet werden, um die Massen zu beeinflussen.
„Unser Ziel war es, der Welt mit einem Proof-of-Concept zu beweisen, wie verletzbar sie durch die heutige Informationsgesellschaft ist und die Öffentlichkeit dazu zu bringen, ernsthaft darüber nachzudenken“, so „Blisset“. Es folgen diverse Beispiele, bei denen angeblich von den Regierungen PSYOPs eingesetzt wurden. Als Beispiele werden „der Mann auf dem Mond“, „11. September 2001“, „Veröffentlichungen von Videos von Osama Bin Laden, bevor oder nachdem etwas Schlimmes geschieht“ genannt.
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