Was ist der Windows-Leistungsindex?
Die eingebaute Performance-Analyse findet sich unter „Systemsteuerung, System“ oder wenn man auf „Computer“ mit der rechten Maustaste klickt und im Kontextmenü „Eigenschaften“ auswählt. Basierend auf einer Punkteskala mit bis zu maximal fünf erreichbaren Punkten werden die Leistung der CPU, die Größe des Speichers, die Grafikkarte und deren 3D-Fähigkeiten und die Geschwindigkeit der Festplatte gemessen. Das ergibt dann eine Punktezahl, wie beispielsweise 3,9.
Microsoft hofft, dass diese Punktezahl künftig die teils mehrzeiligen Systemvoraussetzungen ersetzten wird, die beispielsweise oft bei Computerspielen auf der Verpackung stehen. Statt beispielsweise 2 GHz-CPU, 1 GB Arbeitsspeicher, Pixel Shader 2.0-Grafikkarte könnte künftig der Wert „3,2 oder besser“ stehen.
Zusätzlich erfährt der Anwender über den Leistungsindex, welche Komponenten ausgetauscht werden könnten, um den Gesamtwert für den Rechner zu erhöhen.
Kann ein USB-Speicherstick wirklich die System-Performance verbessern?
Ja – das Feature in Windows Vista trägt den Namen „Readyboost“ und ist vor allem für Rechner gedacht, bei denen sich der Speicher nicht problemlos mehr erweitern lässt. Um für „Readyboost“ genutzt werden zu können, muss der USB-Stick allerdings gewissen Mindestanforderungen erfüllen: Mindestens 256 MB müssen frei sein und die Datentransferrate muss bei 2,5 Megabit/s (Lesen) bzw. 1,5 Megabit/s (Schreiben) liegen. Nach dem Anschließen des USB-Sticks erscheint ein Hinweis, ob er zum Abspeichern/Lesen von Inhalten oder zum Erweitern des Systemspeichers genutzt werden soll.
Was machen Readyboost, Readydrive und Superfetch?
Superfetch heißt der neue Name für den Speichermanager in Windows Vista. Der Manager versucht ausgehend von dem Verhalten des Anwenders schon mal die Applikationen in den Speicher zu laden, die der Anwender wahrscheinlich nutzen wird. „Superfetch“ lernt kontinuierlich dazu und soll so das Starten von Applikationen beschleunigen. „Superfetch“ lernt übrigens von jedem Anwender, der den PC verwendet und passt sein Verhalten somit an jeden Anwender an, sobald sich dieser einloggt.
Readyboost erweitert den Speicher, der Superfetch zur Verfügung steht. Dieser Speicher kann auf USB-Sticks oder auch Hybrid-Festplatten mit Flashspeicher liegen (siehe vorherige Frage).
Readydrive speichert Daten auf dem Flashspeicher von Hybrid-Festplatten bevor der Rechner sich ausschaltet oder in den Energiesparzustand wechselt. Beim nächsten Start müssen die Daten dadurch nicht von der vergleichsweise langsamen Festplatte geladen werden.
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