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Hardware-Hersteller wollen Routerzwang abschaffen

08.11.2013 | 05:17 Uhr |

19 Hersteller haben eine gemeinsame Stellungnahme bei der Bundesnetzagentur eingereicht, in der sie die Abschaffung des Rounterzwangs fordern.

Eigentlich sind die 19 Unternehmen, die eine gemeinsame Stellungnahme bei der Bundesnetzagentur eingereicht haben, erbitterte Konkurrenten. Doch das Vorhaben der Behörde, drei bislang nicht gebräuchliche Leitungsabschlussgeräte festzulegen, sorgt für gemeinsamen Ärger unter den Herstellern.

Die Hersteller befürchten, dass die Abschaffung der bisherigen Einstufung der TAE-Dose als einziger Netzabschlusspunkt dazu führen könnte, dass der Markt für Endgeräte zersplittert werden könnte. Sowohl Firmen als auch Privatanwender wären von einem mit dem Vorhaben verbundenen Routerzwang betroffen und müssten Einschränkungen hinnehmen.

Eine Festlegung auf wenige Endgeräte würde zudem dafür sorgen, dass potentielle Sicherheitsprobleme durch Monokulturen einen großen Teil der Deutschen treffen könnten. Die Wahrung der Netzneutralität wäre ebenfalls nicht mehr zu garantieren.

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Zu den Unterzeichnern der Stellungnahme gehören unter anderem AVM (Fritzbox), Aastra Deutschland, D-Link und TechniSat.

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