Happy Birthday

Vor zehn Jahren stellte Apple den iPod vor

Montag, 24.10.2011 | 10:35 von Hans-Christian Dirscherl
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Vor zehn Jahren begann die Erfolgsgeschichte des Apple iPod. Der winzige, geradezu minimalistisch gebaute iPod ließ die Masse der damals erhältlichen MP3-Player ganz schön alt aussehen.
Bis zum 23. Oktober 2001 stand Apple für Macs (inklusive iMac) und Macbooks. Doch dann präsentierte Steve Jobs einen schneeweißen MP3-Player, so groß wie eine Zigarettenschachtel, der mit seinen fünf Gigabyte ausreichend Platz für die ganze Musiksammlung bot. Bald folgte sogar ein 10-GB-Modell.

Von nun an konnte man alle seine Lieder rund um die Uhr mit dabei haben. Die Songs waren nach Kategorien wie Genre, Album, Interpret und Titel übersichtlich geordnet, so dass man sie problemlos auf dem winzigen Player finden konnte. Die Bedienung erfolgte über ein mechanisches Scrollrad sowie mit vier Tasten.

Doch der iPod war mehr als nur ein Player. Er bot zugleich auch den Zugang zum iTunes-Store. Apple war damit nicht nur ein einfacher Hardware-Lieferant wie viele andere Konkurrenten, sondern zugleich Content-Lieferant. Und verdiente am Verkauf der Lieder richtig gut mit - bis heute.

Der erste iPod setzte noch einen Mac mit Firewire-Anschluss zum Aufladen voraus. Doch bald machte Apple den iPod auch zu Windows kompatibel. Zudem entstanden unterschiedliche Varianten des iPods (mini, Video, nano). Damit stand dem weltweiten Siegeszug des pfiffigen Winzlings nichts mehr im Weg.

Die neuen iPods der Generation 2010 vorgestellt
Die neuen iPods der Generation 2010 vorgestellt

Apple verließ mit dem iPod zugleich die Nische als Business-Zulieferer, was das Unternehmen aus Cupertino damals mit seinen Macs in der Hauptsache war, und stürmte in die Herzen der Endkonsumenten. Ein Trend, der bis heute anhält und mit dem iPhone und dem iPad sowie AppleTV fortgeführt wurde.

Montag, 24.10.2011 | 10:35 von Hans-Christian Dirscherl
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (17)
  • Thor Branke 17:52 | 25.10.2011

    Tony Fadell, der Erfinder des iPod, erfindet jetzt intelligente Heizungsthermostate.

    Was macht man als nächstes, wenn man das wohl populärste Elektronik-Gadget des vergangenen Jahrzehnts erfunden hat? Vor diesem Problem stand Tony Fadell. Für Apple hatte der Ingenieur Anfang des Jahrtausends den iPod entwickelt, mehrere Jahre lang die iPod-Abteilung des kalifornischen Konzerns geleitet. 2008 schließlich verließ er das Unternehmen ohne klares Ziel. Das scheint er jetzt gefunden zu haben: Fadell hat einen Thermostat erfunden. Allerdings einen, von dem er glaubt, damit die Welt verändern zu können, so wie er es schon mit Apples Musik-Player gemacht hat.
    Will haben, will haben!

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  • tti 10:58 | 25.10.2011

    Zitat: ~phoenix~
    nö .... diesmal gar kein Gewinnspiel?
    Nö, ich hab nur so gefragt

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  • kalweit 08:38 | 25.10.2011

    Zitat: kingjon
    Wie kann man nur so einen Mist bauen bei dem das einzige Verschleißteil nicht getauscht werden kann?
    ...das ist nicht Mist, sondern clever ausgedacht (wenn man das Gesamtpaket - iTunes usw. - betrachtet). Blöd ist nur, wenn die Kunden das irgendwann merken. Aber bis dahin hat man die Kohle im Sack.

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  • mike_kilo 08:30 | 25.10.2011

    [ ] ja [X] nein, ich lass mich doch nicht 'veräppeln' ! [ ] weiß nicht

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  • kingjon 22:54 | 24.10.2011

    Einmal und nie wieder! Akku defekt --> iPod defekt = Mülltonne............... Wie kann man nur so einen Mist bauen bei dem das einzige Verschleißteil nicht getauscht werden kann? Ach ja, meiner war um einiges größer als eine Kaugummipackung und auch erheblich teurer. Gruß kingjon

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