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Schickes Frauenhandy für wenig Geld

Hannspree steigt mit dem Hannszephyr in den Mobilfunkmarkt ein. Das Handy soll speziell Frauen ansprechen. Dafür stattet der Hersteller das Barrenhandy mit einem Body-Mass-Rechner und einem Menstruationskalender aus. Außerdem ist das Gehäuse mit Svarowsky-Kristallen beklebt. Der Preis ist allerdings der größte Anreiz für die Frau, bei dem Handy zuzugreifen. Ab Mitte August steht es für 120 Euro in den Regalen.

Der bislang für seine ausgefallenen TV-Geräte bekannte Hersteller Hannspree hat ein Mobiltelefon vorgestellt. Kristalle von Svarowsky, ein Rechner für den Body-Mass-Index (Körper-Fett-Verhältnis) und ein Menstruationskalender zeigen unübersehbar, dass vor allem Frauen mit dem Modell Hannszephyr angesprochen werden. Bei der Farbwahl setzt der taiwanische Hersteller auf die Klassiker: das Barrenhandy wird ab Mitte Augustt in Schwarz, Rot und Perlweiß angeboten.

Für 119 Euro bekommt der Käufer ein Triband-Telefon mit MP3-Player, einer 2-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Videofunktion sowie E-Mail-Client und WAP-Browser. Für erste Versuche mit den Multimedia-Funktionen reicht der 439 Megabyte große Speicher aus, bei starker Nutzung von Musikplayer und Kamera kann er mit microSD-Karten erweitert werden.

Weil die Wiedergabe von Videos auf dem 2 Zoll großen QVGA-Display nur begrenzt Spaß macht, ist im Hannszephyr auch ein TV-Ausgang integriert, über den sich die Filme auch am Fernseher anschauen lassen. Das dazu nötige Kabel ist im Lieferumfang enthalten. In welcher Auflösung übertragen wird, verrät das Unternehmen jedoch nicht.

Die Akkuleistung wird dem Kommunikationsbedarf der Zielgruppe kaum gerecht. Hannspree gibt die Gesprächszeit mit 150 Minuten und die Standby-Zeit mit 250 Stunden an. Nokias 5310 XpressMusic soll Gespräche bis 250 Minuten und einen Standby von 300 Stunden erlauben, Sony Ericsson gibt die Laufzeiten für sein Designhandy T280i sogar mit 420 Minuten und 300 Stunden an.

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