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Handyverträge: Minutenpakete als Kostenfallen

Wer beim mobil telefonieren sparen will, zahlt unter Umständen ganz schön drauf.

Minutenpakete bei Handyverträgen werden leicht zu Kostenfallen. Zu diesem Schluss kommen die Tester des in Stuttgart erscheinenden Telekommunikationsmagazins "connect". Mit Ausnahme von E-Plus würden bei allen Netzbetreibern nicht genutzte Inklusiv-Minuten am Monatsende verfallen. Wenigtelefonierer zahlten dabei am Ende mehr als bei einem Grundgebühr-Tarif.

Darüber hinaus seien nicht bei allen Anbietern Anrufe in Fremdnetze in den Minutenpaketen enthalten. Vodafone-Kunden könnten beispielsweise Freiminuten nicht für Anrufe in konkurrierende Netze nutzen. Bei T-Mobile sei dies bei den Tarifen "Relax 50" und "Relax 100" der Fall.

Teuer kann auch der Wechsel zu einem anderen Tarif werden. Den Tarifwechsel lassen sich die Provider mit bis zu 50 Euro bezahlen. E-Plus-Professional- sowie Time&More-Kunden könnten nur stufenweise absteigen und zahlen jedes Mal knapp 25 Euro.

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