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Handys für Kinder

23.03.2007 | 14:00 Uhr

Die i-kids-Handys können von besorgten Eltern via Internet und GPS ausfindig gemacht werden.

Der Mobilfunk-Discounter simyo arbeitet derzeit mit Hochdruck an der Ausweitung seiner Geschäftsbeziehungen. Nachdem das Unternehmen kürzlich Kooperationen mit cellity und yahoo! angekündigt hatte, stattet simyo in Partnerschaft mit der Björn Steiger Stiftung GmbH künftig die i-kids Handys mit seinem Tarif aus.

Das Konzept ist bekannt: Eltern können mit ihren Kindern rund um die Uhr in Kontakt bleiben - nicht nur verbal. Die i-Kids Handys verfügen über einen GPS-Empfänger und können über das Internet metergenau geortet werden. Besonders kontrollfreudige Eltern haben die Möglichkeit, für ihr Kind einen grünen Bewegungsbereich festzulegen - Big Mother is watching you!

Die Technik steckt in einer kinderfreundlichen Hülle, zur Bedienung verfügt es lediglich über vier vorprogrammierbare Buttons sowie eine Paniktaste. Das "Sicherheitspaket" kostet 9,90 Euro; Defizite sind beim Akku mit 100 Stunden Standby zu erkennen, dafür liegt das Gewicht bei 62 Gramm.

Die Paniktaste soll in Notsituationen helfen, indem nach deren Betätigung alle vier gespeicherten Rufnummern gewählt werden, bis eine Verbindung aufgebaut wird. Ist dies nicht möglich, wird eine Freisprechverbindung zur Servicezentrale der Björn Steiger Stiftung hergestellt, die die Position des Kindes erkennt und zugleich mit ihm sprechen kann. Verlassen die Kinder den "grünen Bereich", der im Vorfeld festgelegt wurde, erhalten die Eltern eine Benachrichtigung per SMS.

In Kooperation mit simyo kosten Telefonate in alle deutschen Netze 16 Cent je Minute, ab dem 01. April nur noch 15 Cent. Auch Kurznachrichten werden billiger und kosten ab kommendem Monat statt elf Cent nur noch zehn Cent. Untereinander telefonieren simyo-Kunden derzeit für sechs Cent, ebenfalls zum 01. April sinkt auch hier der Preis um einen Cent.

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