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Sony präsentiert extrem kleine Brennstoffzelle

Sony hat eine Brennstoffzelle vorgestellt, die einen weiteren Schritt in der Miniaturisierung der Technologie darstellt. Um als reguläre Stromversorgung für mobile Geräte eingesetzt zu werden, ist es aber noch zu groß. Als Notfall-Ladegerät abseits jeder regulären Stromversorgung eignet es sich jedoch hervorragend.

Sony hat den Prototyp einer Brennstoffzelle vorgestellt, der einen weiteren Schritt in der Miniaturisierung der Technologie darstellt. Das Modell misst nur 50x30 Millimeter und ist etwa so groß wie eine Streichholzschachtel. Es enthält zusätzlich den Kontrollchip und einen Lithium-Ionen-Akku. Die Leistung gibt Sony mit 3 Watt an und sei ausreichend für den Betrieb von Mobiltelefonen, Navigationsgeräten und MP3-Playern. Beeindruckend ist vor allem die Laufzeit der Energieversorgung. Die Tankfüllung von 10 Millilitern Methanol soll eine Nutzungszeit von 14 Stunden ermöglichen.

Für die Stromversorgung von mobilen Endgeräten ist die Brennstoffzelle zwar noch zu groß, als tragbares Ladegerät abseits der regulären Stromversorgung würde sie sich aber eignen. Außerdem ist der Brennstoff Methanol deutlich leichter zu beschaffen als etwa der von Angströms Brennstoffzelle benötigte Wasserstoff. Sony plant den Serienproduktion "in naher Zukunft".

Ladegeräte und Batterien auf Basis von Brennstoffzellen sind seit einiger Zeit für Mobilfunkhersteller und Netzbetreiber eine verlockende Alternative zu herkömmlichen Ladesystemen fürs Handy. Denn während der Strombedarf von Mobiltelefonen steigt, nutzen immer mehr Menschen das Handy als Kommunikationsmittel. Auch weit entfernt von jeder Stromversorgung.

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