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Mozilla veröffentlicht Pre-Alpha-Version

Kurz nach der Ankündigung hat die Mozilla Foundation die Pre-Alpha-Version ihres mobilen Firefox Fennec veröffentlicht. Der Handybrowser funktioniert bislang aber nur auf dem Nokia-Tablet N810. Besitzer anderer Handys können sich jedoch auf dem PC mit der Bedienung des Browsers vertraut machen.

Wie vor ein paar Wochen angekündigt, hat Mozilla eine Pre-Alpha-Version von Fennec veröffentlicht. Der Browser basiert auf Firefox, ist aber deutlich verschlankt worden und für die Bedienung per Touchscreen optimiert. Mozilla betont jedoch, dass die mobile Firefox-Variante nur zu Testzwecken veröffentlicht wurde. Sie unterstützt weiterhin nur das Nokia-Tablet N810 , die Besitzer anderer Handys müssen sich mit einer Desktop-Demo zufrieden geben, auf der sie den Browser ausprobieren können. Sie steht für Windows, Mac OS X und Linux zum Download zur Verfügung.

Wie schon von Opera Mobile 9.5 (Beta) und SkyFire bekannt, öffnet sich der Browser im Vollbildmodus mit eingeblendeter Aressleiste. Sie ist gleichzeitig das Suchfenster. Die Seite wird analog zum Safari-Browser im iPhone in ihrer ganzen Breite angezeigt, per Doppelklick zoomt der Nutzer hinein. Die Bedienelemente sind hinter dem Rand versteckt und werden durch Verschieben der Seite in den Sichtbereich geholt, anstatt auf Fingerdruck einzublenden. Zieht man die Internetseite nach links, kommt auf der rechten Seite die Tab-Bar zum Vorschein. Sie zeigt die geöffneten Seiten mit kleinen Vorschaubildern. Auf der linken Seite befinden sich die Buttons zur Navigation, für Favoriten und die Einstellungen.

Fennec enthält neben einem Passwort-Manager auch einen Download-Manager und einen Pop-Up-Blocker. Der Browser unterstützt Cookies, JavaScript und teilweise auch Ajax. Darüber hinaus kann der Nutzer von Drittentwicklern erstellte Add-Ons und Plug-Ins einbinden. Weitere Alpha-Releases, die generell die Geschwindigkeit des Browsers verbessern, sind für die Zukunft geplant. So soll beispielsweise die JavaScript-Engine Tracemonkey eingebunden sowie spekulatives Parsing integriert werden. Über einen Release-Termin für die Windows-Mobile-Version gibt es aber noch keine Auskunft.

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