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Peek kommt nach Europa

Das E-Mail-Handy Peek gibt es jetzt auch in Europa. Seit dieser Woche können es die Kunden über den europaweiten Mobilfunkanbieter Spotnik bestellen. Mit dem Peek kann man nicht telefonieren oder SMS verschicken. Das Volltastatur-Handy kann ausschließlich E-Mails über GPRS versenden und empfangen, aber das macht es ziemlich gut.

Der größte Vorteil des Peek: Für knapp 20 Euro pro Monat bekommt man seine E-Mails in über 30 europäischen Ländern per Push zugestellt, ohne dass man Roaming-Gebühren zahlen muss. Wer gleich ein Quartal oder ein ganzes Jahr im Voraus bezahlt, für den sinken die monatlichen Kosten bis auf 13,33 Euro. Das Starterpaket besteht aus einem Peek und sechs Monaten Nutzung, es kann für 99 Euro auf der Website von Spotnik bestellt werden. Der Akku soll drei bis fünf Tage mit einer Ladung durchhalten, steht in der Liste der häufig gestellten Fragen (FAQ).

Es ist schon fast zwei Jahre her, dass wir zum ersten Mal über das Peek berichtete. Die Herstellerfirma aus New York brauchte lang, um ihre ausgefallene Idee zu etablieren. Ein Handy ohne Kamera, Mediaplayer und ohne Browser, das nicht einmal telefonieren kann, ließ damals berechtigte Zweifel aufkommen. Die monatliche Grundgebühr von 19,95 Dollar erschien nicht gerade billig, weil es nur E-Mails dafür gibt. Für das gleiche Geld kann man auch ein Smartphone nutzen, das noch viel mehr kann. Wer beispielsweise Twitter verwenden möchte, der muss sich gleich ein anderes Gerät kaufen: den Twitterpeek . Seine Nutzung kostet 8 Dollar im Monat.

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