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Handy-im-Teich-Posse: Magnete sollen es jetzt retten

01.08.2014 | 09:45 Uhr |

Für das in Meppen in den Teich gefallene Handy eines 16jährigen Jugendlichen gibt es nun wieder Hoffnung. Mit Magneten soll es jetzt aus dem Teich gefischt werden. Der kuriose erste Versuch hatte das ganze Web amüsiert.

Ein 16-Jähriger hatte in Meppen sein Smartphone in einen Teich fallen lassen. Die dann von dem Jugendlichen durchgeführte "Rettungsaktion" sorgte Mitte der Woche für bundesweites Kopfschütteln. Der Jugendliche hatte nämlich versucht, den 2 Millionen Liter fassenden Teich in eine 1000-Liter-Toilette abzupumpen...

Der Jugendliche hat seinen dummen Fehler mittlerweile eingesehen. Dennoch muss er jetzt sein verloren gegangenes Samsung Galaxy S3 nicht ganz abschreiben. Ein Unternehmen aus Pforzheim hat nach Meppen zwei Magnete gesendet, mit denen versucht werden soll, das Smartphone aus dem Teich zu fischen. Das berichtet der NDR am Freitag. Der Anglerverein, dem der Teich gehört, habe sich nun dazu entschlossen, dem Jugendlichen zu helfen.

Dem Bericht zufolge lieferte der Jugendliche auch mittlerweile eine Begründung für sein Handeln. Auf dem Smartphone befänden sich demnach für ihn wertvolle Bilder, Videos und die Nummern seiner Freunde. Offen bleibt aber, ob sich die Daten wirklich nach dem Tauchgang retten lassen. Vor allem auch jetzt, wenn versucht wird, mit Spezialmagneten das Gerät aus dem Teich zu kriegen.

Der Jugendliche wird sich auch für sein Handeln verantworten müssen. Der Anglerverein hat unter anderem wegen Sachbeschädigung, Entwendung von Strom und Hausfriedensbruch Anzeige erstattet. Hinzu kommt noch eine Anzeige wegen Vandalismus und Angeln ohne Angelschein. Immerhin soll dem Jugendlichen für die Begleichung des entstandenen 4000-Euro-Schadens ein Arbeitseinsatz für den Anglerverein angeboten werden. Und der Anglerverein hat versprochen, dem Jugendlichen das Smartphone zurückzugeben, falls es tatsächlich gelingen sollte, es mit den Magneten aus dem Teich zu angeln. Ein erster am Donnerstag durchgeführter Versuch scheiterte. Es soll aber weitere Versuche geben.

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