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iPhone OS wird immer wichtiger für den Spielemarkt

23.03.2010 | 13:38 Uhr |

Spiele auf Computer und Konsole sind ein Milliardenmarkt. Dazu gehören auch Handy-Games. Wer das iPhone bislang als Spielekonsole belächelt hat, der dürfte sich von den neuesten Statistiken der Marktforscher von Flurry eines Besseren belehren lassen.

Die besagen, dass iPod Touch und iPhone im US-Spielemarkt 2009 der Nintendo DS und vor allem der Sony Playstation Portable (PSP) kräftig Marktanteile abgenommen haben.

Im Jahr 2008 kam das iPhone OS gerade einmal auf fünf Prozent Marktanteil bei Spielen für mobile Konsolen, PSP und DS lagen bei 20 und 75 Prozent. Ein Jahr später schrumpfte der Marktanteil der Sony PSP auf 11 Prozent und auch Nintendo verlor mit seiner DS fünf Prozent. Gewinner war Apple, auf dessen Betriebssystem im Jahr 2009 bereits 19 Prozent aller mobilen Games lief. Nur mit diesen Spielen generierte Apple im App Store einen Umsatz von etwa einer halben Milliarde US-Dollar, insgesamt soll der Umsatz des gesamten Stores bei knapp 1,4 Milliarden US-Dollar liegen.

Inzwischen entfallen nach Berechnungen von Flurry 5 Prozent aller mit Konsolenspielen gemachten Umsätze in den USA bereits auf das iPhone und den iPod Touch, wenn man Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge und den Verkauf virtueller Güter außen vor lässt. Sobald das iPad in den Verkauf geht, dürften sich diese Anteile weiter zugunsten von Apple verschieben. Erste Screenshots von iPad-Games sehen jedenfalls schon vielversprechend aus. Ab dem 3. April ist das Apple-Tablet in den USA erhältlich, Ende des gleichen Monats wird man es auch in Europa kaufen können.

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