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Handy ersetzt Kreditkarte

08.02.2000 | 12:00 Uhr |

Ab "Frühjahr 2000" - genauer wollte man sich offenbar nicht

Ab "Frühjahr 2000" - genauer wollte man sich offenbar nicht festlegen - will die Paybox.net AG alle deutschen Handys auf einen Schlag zum potentiellen Zahlungsgerät machen. Kooperiert wird dabei mit prominenten Partnern. So soll die Deutsche Bank die Zahlungsabwicklung übernehmen, Lufthansa Systems stellt das Rechenzentrum, die Software stammt von Oracle und die Hardware von Compaq.

Der Kunde braucht für das Bezahlen per Handy ein Mobiltelefon sowie ein Girokonto. Beim Online-Shopping oder beim Bezahlen der Taxirechnung gibt er seine bei Paybox registrierte Handy-Nummer an.

Kurz darauf klingelt das Gerät und wiederholt Betrag und Zahlungsempfänger. Abgeschlossen wird die Transaktion dann über einen vierstelligen PIN-Code, der die Zahlung autorisiert.

Paybox bucht die Beträge per Lastschrift ab. Für den Endkunden entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten. Wie bei Kreditkarten muss allerdings der Händler eine prozentuale Gebühr (Disagio) an den Vermittler abtreten - so macht auch Paybox seinen Schnitt. (PC-WELT, 08.02.2000, he)

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