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Bis zu 594 Euro Bußgeld in den Urlaubsländern

Telefonate am Steuer können im Ausland teuer werden. Bis zu 594 Euro verlangen die Ordnungshüter in Italien, auch in den Niederlanden und Portugal wird die Urlaubskasse stark strapaziert. Hierzulande wird man nur mit 40 Euro zur Kasse gebeten. Der BITKOM hat jetzt die wichtigsten Urlaubsländer in Europa aufgelistet.

Wer in Deutschland beim Telefonieren am Steuer erwischt wird, zahlt seit dem 1. April 2004 40 Euro in die Staatskasse und kassiert einen Punkt in Flensburg. Das klingt zunächst zwar teuer, doch im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn fahren Handysünder hierzulande vergleichsweise preiswert. Der Branchenverband BITKOM hat die Bußgelder in den 18 beliebtesten Urlaubsorten zusammen getragen und gibt Tipps, was beim Telefonieren im Auto zu beachten ist.

Mit einem Bußgeld von bis zu 594 Euro ist Italien im Vergleich mit den europäischen Urlaubsländern am teuersten, schreibt der Verband. Erst im vergangenen Jahr hatte das Land den Spitzensatz für Telefonieren am Steuer erhöht. "Wer mit dem Handy am Ohr fährt, riskiert fast in allen EU-Ländern einen Teil der Urlaubskasse", so Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM. Wer unterwegs erreichbar sein möchte, sollte in seinem Auto eine Freisprecheinrichtung installieren, rät Scheer. Mit 40 Euro ist die Geldstrafe in Deutschland vergleichsweise gering, nur Frankreich und einige osteuropäische Länder sind noch günstiger.

Wer in Deutschland kein Risiko eingehen möchte, lässt sein Telefon in der Hosentasche stecken. Denn hierzulande ist es bereits verboten, das Mobiltelefon in die Hand zu nehmen, während der Motor läuft. Somit ist auch das Lesen von Kurznachrichten tabu. Im Gegensatz zu Deutschland sind die Bußgelder in mehreren Ländern nicht genau festgelegt, sondern werden von der Polizei je nach Verkehrssituation angesetzt.

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