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Bahn liefert Fahrkarten per MMS

16.06.2010 | 12:45 Uhr |

Die Deutsche Bahn hilft beim Papiersparen. Zugtickets müssen nach der Online-Buchung auf www.bahn.de nicht mehr ausgedruckt werden, sondern lassen sich auch als MMS aufs Handy schicken.

Bei der Fahrkartenkontrolle im Zug muss nur das Mobiltelefon vorgezeigt werden.

Der zweidimensionale QR-Code, in dem die Buchungsinformationen gespeichert sind, wird direkt vom Handy-Bildschirm gescannt. Dafür musste man früher immer sein Papierticket hervorholen, doch die neuen Mobiltelefone machen das auch ohne Ausdruck möglich. Wer zukünftig das MMS-Ticket nutzen möchte, der darf sich von der Bahn-Website eine Testnachricht senden lassen. Damit können die Nutzer leicht prüfen, ob ihr Handy die Fahrkarten richtig darstellt.

"Diese Lösung ist für Privat- und Geschäftsreisende gleichermaßen interessant", sagt Mathias Hüske, Leiter des Online-Vertriebs der Deutschen Bahn. "Zukünftig kann man mit der Bahn ganz einfach ohne Papierticket verreisen. Das ist besonders praktisch, wenn gerade kein Drucker in der Nähe ist oder die Fahrkarte von einer anderen Person gebucht wurde." Das Handy allein reicht aber nicht aus, um im Zug durch die Kontrolle zu kommen. Der Zugbegleiter will immer auch ein Dokument sehen, das den Kunden identifiziert. Meistens wird dafür die Bahncard oder die Kreditkarte genommen.

Das Bahnticket wird zusätzlich immer noch als PDF-Dokument per E-Mail zugestellt, doch bei der Kontrolle wird nur die Papierversion oder das MMS anerkannt. Es reicht nicht aus, das PDF auf einem Laptop-Bildschirm vorzuzeigen. Für die Zustellung des Handy-Tickets müssen sich die Nutzer mit ihren persönlichen Zugangsdaten auf www.bahn.de/meinebahn anmelden. Die Buchung muss mindestens zehn Minuten vor Beginn der Fahrt erfolgen. Eine genaue Anleitung stellt die Bahn auf ihrer Website bereit.

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