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Handy: Nachträgliche Gebühren untersagt

Die Telefonanbieter dürfen die Gebühren für die Handy-Nutzung nicht nachträglich erhöhen. Ein Kunde hatte geklagt, weil Mobilcom die Preise für das Verschicken von SMS-Nachrichten in Fremdnetze rückwirkend erhöht hatte.

Die Telefonanbieter dürfen die Gebühren für die Handy-Nutzung nicht nachträglich erhöhen. Wie das Nachrichtenmagazin Focus in seiner neuen Ausgabe berichtet, hat dies das Amtsgericht Schleswig entschieden (AZ 2 C 1/00). Auslöser war die Klage eines Handy-Besitzers. Er hatte sich gegen seinen Mobilfunkanbieter Mobilom zur Wehr gesetzt, weil dieser die Preise für das Verschicken von SMS-Kurznachrichten in Fremdnetze rückwirkend von 23 auf 39 Pfennige erhöht hatte.

Laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen betrifft das Urteil Tausende von Kunden - nicht nur die von

Mobilcom. Allerdings müsse jeder Einzelne klagen, da Amtsgerichtsurteile nicht bindend seien. (PC-WELT, 22.05.2000, dpa/ sp)

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