Die große Auswahl an Geräten macht es Eltern schwer, das richtige Handy für den Nachwuchs zu finden. Experten raten jedoch dazu, den Funktionsumfang des Mobiltelefons auf die Bedürfnisse der Kids abzustimmen.
Auf dem Wunschzettel vieler Kinder dürfte auch in diesem Jahr ein neues Mobiltelefon stehen. Oft entscheidet sich der Nachwuchs für das gleiche Gerät, das auch schon die Eltern nutzen. Doch gerade mögliche Folgekosten und Sicherheitsaspekte sollten beim Funktionsumfang eines Kinder-Handys bedacht werden: „Beim Handy-Kauf sollten die Eltern nicht unbedingt immer dem Wunsch der Kinder entsprechen, sondern vielmehr eine Entscheidung zugunsten eines altersgerechten Gerätes treffen“, so Björn Brodersen von
Teletarif.de. Die technischen Möglichkeiten, Strahlungswerte, Notfalltasten sowie Folgekosten sollten dabei im Vordergrund stehen.
Kindern unter zwölf Jahren empfehlen die Experten reine Notfalltelefone wie das
Teddyfone, das
Junior-Handy oder das auch für Senioren geeignete Handy
Easy 5. Dank weniger Tasten können im Vorfeld festgelegte Rufnummern schnell und unkompliziert erreicht werden. Ebenfalls wichtig sei ein geringer Strahlungswert. Das
Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt SAR-Werte von maximal 0,6 Watt pro Kilogramm. Gegen zusätzliche Nutzungsentgelte können weiterhin Handyortungsdienste in Anspruch genommen werden, mit denen der Nachwuchs problemlos aufgefunden werden kann.
Leider spielen die für Eltern wichtigen Aspekte bei den Kindern nur eine untergeordnete Rolle: „Da bei älteren Kindern und Teenagern das Handy auch die Funktion eines Statussymbols innerhalb der Clique übernimmt, sind hier Multimedia-Handys mit integriertem Musikplayer oder einer Digitalkamera gefragt", so Brodersen. Mit dem
Samsung SGH-X830 oder dem
Sony Ericsson W880i lassen sich auch diese Ansprüche erfüllen. Für eine Kostenkontrolle eignen sich nach wie vor Prepaid-Karten, mit denen ein im Vorfeld aufgeladenes Guthaben abtelefoniert werden kann.