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Kurznachrichten sind wichtigste Zusatzfunktion

08.07.2008 | 10:45 Uhr |

Die SMS-Funktion ist die zweitbeliebteste Anwendung auf dem Handy, direkt hinter der Telefonie. Das ergibt eine Studie der Aris Umfrageforschung im Auftrag des BITKOM. Auch die Wecker-, Kamera- und Kalenderfunktionen werden häufig genutzt. Beim Messaging zeigt sich ein unterschiedliches Nutzungsverhalten zwischen den Geschlechtern.

Der Branchenverband BITKOM ließ von der Aris Umfrageforschung eine repräsentative Studie über das Nutzungsverhalten von Handybesitzern erstellen. Das Ergebnis bietet kaum Überraschungen: Direkt hinter der Telefonie belegt die SMS-Funktion den zweiten Platz bei den beliebtesten Anwendungen von Mobiltelefonen. Demnach versendet mehr als die Hälfte der Befragten Kurznachrichten per Handy. Ebenfalls häufig genutzt sind die Adressfunktion mit 48 Prozent und die Kamera mit 40 Prozent. Bei hochwertigen Endgeräten mit einer guten Kamera dürfte der Anteil deutlich höher liegen.

Die Weckerfunktion wird von immerhin mehr als jedem Dritten genutzt und der Musikplayer sorgt bei 20 Prozent der Besitzer für musikalische Abwechslung. E-Mails verschickt nur jeder Achte mit seinem Mobiltelefon. Nach Meinung von BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer sind das "Top-Werte, die zeigen, dass sich das Handy zum vollwertigen Gerät entwickelt".

Die Messaging-Funktionen sind vor allem bei Männern beliebt. Sowohl bei SMS als auch E-Mails ist der Anteil der männlichen Nutzer höher als bei den Frauen. Keine Unterschiede gibt es beim Fotografieren sowie der Wecker- und Kalenderfunktion. "Allgemein lässt sich sagen, dass Männer die technischen Möglichkeiten des Handys etwas umfassender nutzen als Frauen", fasst Scheer die Studienergebnisse zusammen.

Deutliche Unterschiede gibt es dagegen bei den Altersklassen. Bei den über 65-Jährigen zeigt sich ein deutliches Nutzungsgefälle: "Für ältere Menschen ist das Handy vor allem ein Telefon", sagt Scheer. Fast zwei Drittel nutzen es ausschließlich zum Telefonieren. Das hat vor allem mit den Gewohnheiten zu tun, aber auch mit der Lebenssituation. Wer nicht arbeitet, müsse demnach nicht so viel koordinieren und planen.

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